Pressestimmen zum GP von Belgien - DER SPIEGEL
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Pressestimmen zum GP von Belgien "Die britischen Hoffnungen werden zertrümmert"

"Kaum noch Hoffnung": Der beeindruckende Auftritt von Sebastian Vettel beim Großen Preis von Belgien lässt die englischen Zeitungen verzweifeln. Für den Briten Lewis Hamilton sehen sie nur noch wenig Chancen im Titelrennen. Die spanischen Medien feiern hingegen Alonsos Husarenritt.
Formel-1-Piloten Vettel (l.), Hamilton: "Kaum Hoffnung"
Formel-1-Piloten Vettel (l.), Hamilton: "Kaum Hoffnung"

Formel-1-Piloten Vettel (l.), Hamilton: "Kaum Hoffnung"

Foto: Dean Mouhtaropoulos/ Getty Images
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Pressestimmen zum Großen Preis von Belgien in Spa:

SPANIEN

Marca: "Aufholjagd und Riesenrennen von Alonso - doch Vettel stellt ihn in den Schatten. Es war vielleicht das beste Rennen Alonsos in seiner Formel-1-Karriere, trotzdem setzt sich Vettel auf 46 Punkte ab ."

AS: "Es war ein Zeitfahren zwischen Vettel und Alonso. Ferrari hat sich verbessert, doch sie müssen noch besser werden. Alonso braucht einen besseren Wagen, um Vettel zu schlagen."

Sport: "Nur Vettel konnte einen großen Alonso ausbremsen. Der deutsche Pilot hat den Großen Preis von Belgien mit totaler Autorität dominiert."

El Mundo Deportivo: "Alonso holt auf, aber Vettel ist unerreichbar. Obwohl Ferrari sich verbessert präsentierte, hat Vettel weiterhin alles unter Kontrolle. Im Kampf um den Titel hat er nun zwei Siege 'Spielraum'".

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Vettel dominiert das Rennen von Anfang bis zum Ende, er hat den WM-Titel schon in der Tasche. Sebastian ist unerreichbar, doch auch Alonso war einfach perfekt. Das ist auch einem Auto zu verdanken, das endlich Alonsos Erwartungen entspricht."

Corriere dello Sport: "Vettel bleibt unerreichbar, unbesiegbar in seinem Red Bull, bei dem man keine Fehler finden kann. Alonso glänzt mit einer Leistung, die einen Oscar verdient."

Tuttosport: "Alonso schafft den zweiten Platz, doch Vettel ist weit entfernt. Seine Techniker müssen ihn wachhalten aus Angst, er könnte die Konzentration verlieren."

Repubblica: "Vettel lässt den Rivalen keine Chance. Ein Pilot, der ein Rennen so bestreitet, kann nur ein Phänomen sein. Das Komplizierteste für ihn war, aus dem Auto auszusteigen, um mit dem Team zu feiern."

Corriere della Sera: "Es gibt keine Worte, um die Überlegenheit Vettels und seines Autos zu beschreiben. Vettel ist auf dem Weg, alle Rekorde Michael Schumachers zu brechen. Der Einzige, der Schritt hält, ist Alonso."

ENGLAND

Daily Mail: "Vettel schafft Klarheit: Die britischen Hoffnungen werden zertrümmert, der Red-Bull-Meister kann seinen vierten Titel bereits fühlen."

The Guardian: "Vettel stärkt seine Position. Wie ausgelassen der Deutsche auf dem Podium den Champagner verspritzte, war ungewöhnlich für ihn - er fühlte wohl, dass er den nächsten WM-Titel fast sicher hat. Lewis Hamilton hat dagegen kaum noch Hoffnung. Er sah am Ende ein wenig verloren aus.

The Telegraph: "Für die Weltmeisterschaft wäre es vielleicht besser gewesen, wenn die Greenpeace-Aktivisten für einen Rennabbruch in Spa gesorgt hätten. Nur auf diese Weise, hätte man Sebastian Vettel wohl stoppen können."

FRANKREICH

L'Equipe: "Langsam, aber sicher stirbt die Spannung. Ob es den Befürwortern eines sehr hart umkämpften Titels und einer homogenen Meisterschaft gefällt oder nicht, Sebastian Vettel hat noch einmal die Konkurrenz niedergeschmettert."

Le Monde: "Sebastian Vettel deklassiert die Konkurrenz. Alonso minimiert den Schaden."

ÖSTERREICH

Kurier: "Sonntagsfahrt für Sebastian Vettel in Spa."

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: "Die Leichtigkeit des echten Champions. Wer soll Formel-1-Weltmeister Vettel ernsthaft herausfordern?"

Blick: "'Heino' Vettel ist in Spa nicht zu stoppen!"

Zusammengestellt vom sid