Pressestimmen zur Formel 1 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Pressestimmen zur Formel 1 "Vettels Fest ist vertagt"

Fernando Alonso kann im letzten Formel-1-Rennen der Saison noch Weltmeister werden: Die italienischen und spanischen Medien feiern den Ferrari-Trick beim Grand Prix in Texas. Auch in England freut man sich nach dem Sieg von Lewis Hamilton auf ein spannendes Finale in Brasilien.
Red-Bull-Pilot Vettel: Vorzeitige WM-Entscheidung verpasst
Red-Bull-Pilot Vettel: Vorzeitige WM-Entscheidung verpasst

Red-Bull-Pilot Vettel: Vorzeitige WM-Entscheidung verpasst

Foto: David Ebener / DPA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Internationale Pressestimmen zum Großen Preis der USA:

ITALIEN

La Gazzetta dello Sport: "Hamilton hilft Alonso und schlägt Vettel. Massa opfert sich für die Team-Interessen auf. Ferraris Trick hätte jeder angewandt, wenn ein WM-Titel auf dem Spiel steht."

Corriere dello Sport: "Vettels Fest ist vertagt. Fernando gibt nicht auf. Die WM wird zwischen Vettel und Alonso in Brasilien entschieden."

Corriere della Sera: "Hamilton hält Alonsos Traum am Leben. Ferraris Trick war der Start für Alonsos Aufholjagd."

SPANIEN

As: "Alonso kann das Wunder noch vollbringen. Alles ist möglich, aber Vettel bleibt der Favorit, obwohl er auf dem Podium in Austin nicht das Gesicht eines Weltmeisters zeigte."

El País: "Hamilton hält Alonso am Leben, aber Vettel hat den WM-Titel in Reichweite: Ihm reicht ein vierter Platz in Brasilien."

ABC: "In Fernando Alonsos Charakter ragt über alles diese Tugend heraus: Er ist ein Felsen und gibt nie auf, aber der Vorteil ist auf der Seite Vettels."

FRANKREICH

L'Equipe: "Wir sehen uns in Brasilien! Hamilton hält die Spannung aufrecht. Alonso sät bei Vettel Zweifel."

Libération: "Lewis Hamilton hat Austin Power(s)."

Le Parisien: "Vettel muss sich noch gedulden."

Le Figaro: "Vettel steht kurz vor der Krönung. Aber Hamilton hält die Spannung aufrecht."

GROSSBRITANNIEN

Daily Mirror: "Lew verdirbt Vettel die Party im Thriller von Texas."

The Sun: "Lewis Hamilton wurde zum Red-Bull-Spielverderber, als er den US-Grand-Prix gewann."

The Guardian: "Lewis Hamilton hat mit seinem vierten Saisonsieg beim ersten Grand Prix in Texas auf dem Amerika-Ring das Titel-Rennen in der Formel 1 bis zum letzten Rennen aufrechterhalten."

ÖSTERREICH

Kurier: "Gut 100 Millionen Euro sicherte sich Red Bull, doch der Jubel fiel vergleichsweise verhalten aus. Ein Rennen vor Saisonende schnappte sich das österreichische Team den WM-Titel der Konstrukteure und die damit verbundene Prämie. Rang zwei für Vettel - das war der Stimmungsdämpfer. Titel-Konkurrent Fernando Alonso hielt seine Chancen am Leben, mögen sie auch noch so klein sein."

Die Krone: "Vettel erlebte eine Hochschaubahn (Achterbahnfahrt - d. Red.) der Gefühle, nach eingefahrener Pole-Position und einem im Qualifying weit zurückliegenden Alonso standen die Zeichen auf vorzeitige Titelentscheidung. Doch diese blieb aus."

Österreich: "Was für ein Wildwest-Duell im vorletzten Saison-GP. Eigentlich war alles angerichtet für Red-Bull-Star Vettel. Doch mit einem cleveren Trick gewann Ferrari für Alonso einen Startplatz. Und wir erleben das erhoffte Super-Finale!"

Zusammengestellt von dpa und sid

Mehr lesen über

Verwandte Artikel