Qualifying Schumacher holt Pole Position
Magny-Cours - Ferrari-Pilot Michael Schumacher ist in der Qualifikation für den Großen Preis von Frankreich am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) die schnellste Zeit gefahren. Der siebenfache Weltmeister war dabei etwas schneller als sein zweitplatzierter Teamkollege Felipe Massa aus Brasilien. "Es ist schön, nach Indianapolis erneut die Pole und Platz zwei zu erreichen", sagte Schumacher. "Ich hoffe, dass wir im Rennen die gleichen Positionen holen können."
Auch für seinen Bruder Ralf lief der Tag erfolgreich: Am Ende erreichte der Toyota-Pilot mit dem fünften Rang seine beste Saisonplatzierung. Zwei Plätze vor Ralf und hinter Michael landete Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien im Renault. Dennoch herrschte Gelassenheit im französischen Rennstall: "Insgesamt sieht es gut aus bei uns", sagte Renault-Chef Flavio Briatore, "wir haben nach wie vor die Chance, das Rennen zu gewinnen".
Ob Michael Schumacher den Abstand von 19 Punkten auf Alonso verringern kann, hänge laut Briatore von den Reifen ab. An den ersten beiden Renntagen hatte Ferrari mit Bridgestone-Bereifung Vorteile gegenüber der Konkurrenz, die auf Michelin setzte. Während Schumacher von einem "Schritt in die richtige Richtung" sprach, äußerte sich auch Alonso zuversichtlich: "Es war wichtig, nach den USA wieder in den Top drei zu landen. Ich bin zufrieden und zuversichtlich für das Rennen."
Nico Rosberg lenkte seinen Williams zwar auf den neunten Rang, muss aber aufgrund eines Motorwechsels zehn Startplätze zurück. Pech hatte Nick Heidfeld. Während der BMW-Pilot einen guten Start in die Qualifikation erwischte, schied er nach der zweiten Session aus und muss sich mit dem elften Startplatz zufrieden geben: "Ich hoffe, dass es im Rennen besser läuft", so Heidfeld.
Bei McLaren Mercedes ging zum ersten Mal in dieser Saison der der eigentliche Testfahrer Pedro de la Rosa in einem Qualifying an den Start. Der 35-Jährige ersetzte Juan Pablo Montoya, von dem sich das Team nach zuletzt zwei Unfällen vorzeitig trennte. Der Kolumbianer hatte zudem in der vergangenen Woche seinen Wechsel in die amerikanische NASCAR-Serie bekannt gegeben. De la Rosa landete auf dem achten Platz, sein Teamkollege Kimi Räikkönen geht vom sechsten Rang ins Rennen.
mig/sid