Schumacher-Ausstieg: Williams droht mit Konsequenzen - DER SPIEGEL
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Schumacher-Ausstieg Williams droht mit Konsequenzen

Dass Ralf Schumacher bei seinem Formel-1-Comeback in China vorzeitig aus dem Auto stieg, dürfte ein Nachspiel haben. Teamchef Frank Williams findet des Verhalten des Deutschen unsportlich, der aber ist sich keiner Schuld bewusst.
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Hamburg - "Ich kann Ralfs Verhalten nicht akzeptieren. Der Vorfall könnte Konsequenzen für ihn haben", wird Williams in der "Bild"-Zeitung zitiert.

Der 62-Jährige spielte damit auf die Weigerung Schumachers beim Großen Preis von China am vergangenen Sonntag in Schanghai an, das Rennen fortzusetzen. Zuvor konnte Schumacher nach einem Reifendefekt in der 38. von 56 Runden nicht sofort an der Box versorgt werden, weil sein kolumbianischer Teamkollege Juan Pablo Montoya zum Service kam.

Im nächsten Rennen am 10. Oktober in Suzuka wird Schumacher möglicherweise durch Testfahrer Antonio Pizzonia ersetzt. Schumacher, der nach der Saison vom BMW-Williams zu Toyota wechselt, kann die Aufregung nicht verstehen. "Ich soll mich unsportlich verhalten haben?", fragte der 29-Jährige und erklärte den Sachverhalt aus seiner Sicht: "Die wollten mich an der Box nicht, weil sie Montoya erwarteten. Als ich den Motor abgestellt hatte, sollte ich plötzlich wieder einsteigen. Aber da lag ich schon über eine Minute hinten."