Schumacher-Manager: "Das wäre idiotisch" - DER SPIEGEL
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Schumacher-Manager "Das wäre idiotisch"

Einen Tag nach der spektakulären Nachricht, dass Benetton um die Gunst von Michael Schumacher buhlt, hat der Manager des Ferrari-Piloten, Willi Weber, dementiert. Es habe nur ein zwangloses Zusammentreffen mit Flavio Briatore gegeben.
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Stuttgart - Michael Schumachers Manager Willi Weber hat Gerüchte um eine angebliche Rückkehr des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters zu seinem früheren Team Benetton ins Reich der Fabel verwiesen. "Ich weiß nichts davon", sagte Weber am Mittwoch in Stuttgart. Einem Bericht der Fachzeitschrift "Motorsport Aktuell" zufolge soll Benetton-Chef Flavio Briatore den zweimaligen Weltmeister aus Kerpen zurückholen wollen und sich deshalb mit Weber getroffen haben. "Michael hat bei Ferrari einen Vertrag bis 2002. Und den wird er erfüllen", erklärte Weber.

Gespräche mit dem Benetton-Chef seien nichts Außergewöhnliches. "Ich habe mich oft mit Flavio getroffen, weil wir alte Freunde sind", sagte der Schumacher-Manager, der Verhandlungen über eventuelle Fahrer-Transfers dementierte. Es sei zudem seine Pflicht als Manager, häufig mit Teamchefs zu sprechen. "Über Michael Schumacher haben wir aber nicht geredet", so Weber. "Wir haben im Moment auch wirklich wichtigere Dinge zu tun. Wir wollen Weltmeister werden, mit aller Gewalt, und den Titel im nächsten Jahr verteidigen." Die jüngsten Spekulationen, die früher schon einmal aufgekommen waren, "tun uns nicht gut zurzeit". Zum jetzigen Zeitpunkt Vertragsverhandlungen zu führen, sei laut Weber "idiotisch".

Hingegen dementierte der Manager nicht, dass Briatore auch wegen Ralf Schumacher angefragt habe. Allerdings sei der jüngere der Schumacher-Brüder bei Williams-BMW "am allerbesten aufgehoben". Er, Weber, sehe die Zukunft des 24-Jährigen eher weiter bei dem britisch-deutschen Team.

Nach Angaben von "Motorsport Aktuell" vom Mittwoch hat Briatore bei der Suche nach Personal für das künftige Renault-Werksteam Benetton auch bei Michael Schumacher, der 1994 und 1995 im Benetton Weltmeister geworden war, und seinen Ingenieuren angeklopft. Der Italiener, schon früher der Teamchef des Kerpeners, habe vorgeschlagen, um den Ferrari-Star auch die frühere Erfolgsmannschaft von Benetton wieder zu formieren, hieß es weiter. Dies würde auch das Zurückholen von Ferrari-Technikchef Ross Brawn und des ebenfalls bei der "Scuderia" tätigten Aerodynamik-Experten Rory Byrne bedeuten. Angeblich habe Michael Schumacher auch Ausstiegsmöglichkeiten aus seinem Ferrari-Vertrag, schrieb das Blatt.

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