Sparmaßnahme: Sauber fordert das Einheitsauto - DER SPIEGEL
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Sparmaßnahme Sauber fordert das Einheitsauto

Durch die Reform des Formel-1-Reglements sollen langfristig die Kosten gesenkt werden. Peter Sauber vom gleichnamigen Rennstall gehen die Änderungen jedoch nicht weit genug. Der Schweizer sieht vor allem bei den Autos noch große Einsparmöglichkeiten.
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Berlin - "Mit Autos von der Stange wäre das Budget nur noch ein Drittel oder ein Viertel so hoch wie jetzt", sagte Sauber in einem "Welt"-Interview, "in der Formel 1 könnte man drastisch sparen, ohne dass das Publikum etwas davon merkt. Im Gegenteil: Die Fans würden davon profitieren."

Der Chef der deutschen Piloten Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld glaubt, dass duch die einheitlichen Boliden das fahrerische Können besser zur Geltung kommen würde als in der derzeitigen Situation. "Was spricht etwa dagegen, wenn sich jedes Team seine Rennwagen bei einem Anbieter wie Lola einkauft und dann nur noch seine eigenen Sponsorensticker draufklebt?", fragt Sauber.

Dem Schweizer schwebt eine Regelung wie in der US-amerikanischen Cart-Serie vor, in der ein Chassis-Hersteller alle Renställe beliefert. Derzeit werden die Sauber-Autos von Ferrari-Motoren des Vorjahres angetrieben. Die Fahrzeuge tragen den Namen des Teamsponsors Petronas.

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