Staatsanwaltschaft: Akte Alboreto wird geschlossen - DER SPIEGEL
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Staatsanwaltschaft Akte Alboreto wird geschlossen

Die Ermittlungen zum tödlichen Unfall des italienischen Rennfahrers Michele Alboreto auf dem EuroSpeedway Lausitz im April ist eingestellt worden. Laut Gutachten handelte es sich um einen Unglücksfall.
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Cottbus -Rund zwei Monate nach dem tragischen Unfalltod des früheren Formel-1-Piloten Michele Alboreto bei Testfahrten auf dem EuroSpeedway Lausitz hat die Staatsanwaltschaft Cottbus die Ermittlungen eingestellt. "Alle endgültigen Gutachten haben ergeben, dass es ein Unglücksfall war und kein Straftatverdacht vorliegt", sagte Oberstaatsanwältin Petra Hertwig. Weder technische Mängel am Fahrzeug noch Alboreto selbst hätten den Unfall ausgelöst.

Der Italiener war am 25. April auf der Teststrecke des EuroSpeedway mit einem Audi R8 bei Hochgeschwindigkeitstests für die 24 Stunden von Le Mans tödlich verunglückt. Eine fünf Millimeter dicke und zwei bis vier Zentimeter lange Schraube hatte den Schaden am linken Hinterreifen des Audi verursacht, der zum folgenschweren Überschlag des Sportwagens geführt hatte. Alboreto war beim Aufprall sofort tot.

"Der Gegenstand selbst ist nie gefunden worden. Das ist aber laut der Gutachter nicht ungewöhnlich, weil er sich schon vor dem eigentlichen Schaden wieder gelöst haben kann", so die Staatsanwältin.