Training in Barcelona Favoriten halten sich zurück
Barcelona - Weltmeister Michael Schumacher hat es im freien Training zum Großen Preis von Spanien am Freitag langsam angehen lassen. Der Ferrari-Pilot kam auf den 12. Platz. Schnellster war Testfahrer Pedro de la Rosa aus Spanien im McLaren-Mercedes. Ralf Schumacher belegte im Toyota den 9. Rang, WM-Spitzenreiter Fernando Alonso landete zum Auftakt bei seinem Heimspiel im Renault auf Platz 10.
Nick Heidfeld fuhr auf Position drei. Der BMW-Williams-Pilot hat eine gute Platzierung auch in der morgigen Qualifikation dringend nötig. Wegen eines schadhaften Ventils muss das BMW-Williams-Team den Motor des Mönchengladbachers, mit dem er in Imola unterwegs war, ersetzen. Das bedeutet nach dem neuen Reglement automatisch den Verlust von zehn Startplätzen.
Freies Training Barcelona: Langsame Favoriten und ein wilder Kolumbianer
"Das fehlerhafte Ventil könnte zum Ausfall im Rennen führen", erklärte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen: "Wir haben uns entschieden, dieses Risiko nicht einzugehen." Nach dem Schaden an Heidfelds Motor wird BMW-Williams vorsorglich auch das Triebwerk von Mark Webber austauschen. Um dem Australier den Abzug von zehn Startplätzen zu ersparen, ließ ihn das Team am Freitag auf das freie Training verzichten, damit er am Samstag einen neuen, aus München eingeflogenen Motor verwenden kann.
Im Gegensatz zu Heidfeld, der nach seinem Ausfall in Bahrain in Imola einen neuen Motor bekommen hatte, darf Webber in Barcelona nach der neuen Regel, dass Triebwerke zwei Rennen in Folge verwendet werden müssen, mit einem neuen Aggregat starten.