1. FC Kaiserslautern: Stefan Kuntz muss sofort gehen - DER SPIEGEL
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Kriselnder Zweitligist Kaiserslautern trennt sich ab sofort von Kuntz

Eigentlich war sein Abgang erst zum Saisonschluss geplant, jetzt geht Stefan Kuntz doch schon früher. Der 1. FC Kaiserslautern trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem bisherigen Vorstandschef.
FCK-Boss Stefan Kuntz tritt ab
FCK-Boss Stefan Kuntz tritt ab

FCK-Boss Stefan Kuntz tritt ab

Foto: Fredrik Von Erichsen/ dpa
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Der viermalige deutsche Fußballmeister 1. FC Kaiserslautern hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz getrennt. Das bestätigte der Zweitligist am Montag.

Eigentlich wollte der 53 Jahre alte Europameister von 1996 sein Amt erst nach dem Saisonende zur Verfügung stellen. Kuntz hatte den Posten seit 2008 inne. In seine Amtszeit fallen der Aufstieg in die 1. Liga 2009 und der Wiederabstieg.

Die Lauterer stellten den ehemaligen Coca-Cola-Manager Thomas Gries als neuen Vorstand für Marketing und Vertrieb vor. Gries übernimmt bei den Pfälzern zunächst auch den Vorstandsvorsitz als Kuntz-Nachfolger.

In Zukunft soll es diesen Posten beim Fußball-Zweitligisten aber nicht mehr geben, stattdessen sollen die drei neuen Vorstandsmitglieder gleichberechtigt agieren. Dafür ist nach Auskunft des Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolai Riesenkampff aber eine Satzungsänderung notwendig.

Ein neuer Sportvorstand soll in den kommenden Wochen verpflichtet werden. Als Kandidaten gelten die Ex-Profis Marc Arnold und Uwe Stöver.

aha/sid