Handgreiflicher Magdeburg-Trainer Petersen nach Attacke vorläufig gesperrt
Magdeburg-Trainer Petersen: Mindestens ein Spiel gesperrt
Foto: Matthias Kern/ Bongarts/Getty ImagesHamburg - Der handgreifliche Angriff auf seinen Trainerkollegen Jörg Goslar hat Andreas Petersen vom Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg eine vorläufige Sperre eingebracht. Nach Angaben des Vereins setzte das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) am kommenden Dienstag eine mündliche Verhandlung in Leipzig an. Bis dahin darf sich der Vater des Bremer Bundesliga-Profis Nils Petersen während eines Spiels seiner Mannschaft nicht im Innenraum des Stadions aufhalten.
In der Halbzeitpause des Duells zwischen Magdeburg und Nordhausen Anfang Oktober hatte Petersen sein Gegenüber beim Gang in die Kabine vor laufenden TV-Kameras angegriffen. Hinterher gab sich sich der Trainer reuig, warf aber auch Goslar Verfehlungen vor: "Ich habe einen großen Fehler begangen. Unter dem Eindruck der strittigen Roten Karte für Christopher Reinhard sowie den wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen von der Nordhausener Trainerbank habe ich mich zu dieser Tätlichkeit hinreißen lassen." Der NOFV hat in der Sache auch ein Sportsgerichtsverfahren gegen Nordhausen-Trainer Goslar eingeleitet.
Durch die Sperre verpasst Petersen nun mindestens ein Spiel. Seine Mannschaft, derzeit auf Platz fünf der Regionalliga Nordost, muss am Sonntag auswärts beim Tabellenelften Viktoria 1899 Berlin antreten. Auf der Magdeburger Bank wird Petersens Assistent Danny König als verantwortlicher Trainer Platz nehmen.