1860 München: Uefa schmettert Protest ab - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

1860 München Uefa schmettert Protest ab

Die Hoffnungen von 1860 München auf ein Wiederholungsspiel im Uefa-Cup gegen den AC Parma sind geplatzt. Die Uefa schmetterte den Protest der "Löwen" gegen die Spielwertung (0:2) am Freitagnachmittag ab.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nyon - "Die Uefa räumte zwar einen Regelverstoß ein, sieht sich durch diesen aber nicht veranlasst, die Spielwertung aufzuheben", teilte 1860 in einer Stellungnahme mit. Die "Löwen" akzeptieren die Entscheidung, "da wir uns von der Einlegung einer Berufung kein anderes Urteil erwarten".

Der TSV 1860 hatte am Dienstag Einspruch gegen die Wertung eingelegt, weil Parma nach einer Auswechslung für wenige Sekunden mit einem Spieler mehr als erlaubt auf dem Platz gestanden hatte. Nach der "Ampelkarte" gegen Parmas Fabio Cannavaro brachte Trainer Alberto Malesani in der 78. Minute umgehend Abwehrspieler Antonio Benarrivo ins Spiel. Nach Meinung der Münchner sei der dafür ausgewechselte Torschütze Marcio Amoroso aber erst vom Platz gegangen, nachdem die Partie von Schiedsrichter Leslie Irvine (Nordirland) bereits wieder angepfiffen worden war.

In einem ähnlichen Fall in der Champions-League-Partie zwischen AIK Stockholm und dem FC Barcelona hatte die Uefa im vergangenen Jahr ebenfalls gegen ein Wiederholungsspiel entschieden. Die disziplinarische Kommission verwies dabei auf eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters.