2. Bundesliga: Freiburg strauchelt gegen Jena - DER SPIEGEL
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2. Bundesliga Freiburg strauchelt gegen Jena

Der SC Freiburg hat den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Der Gegner aus Jena kann sich nach dem Überraschungserfolg wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. Greuther Fürth hält souverän Anschluss an das Spitzentrio. Der erste Absteiger steht inzwischen fest.
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Hamburg - Der SC Freiburg hat im Kampf um die Rückkehr in die Erste Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten. Der stark abstiegsgefährdete FC Carl Zeiss Jena stoppte den Höhenflug der Breisgauer und gewann 3:1. Damit fügte der Aufsteiger den Freiburgern die erste Niederlage seit 13 Spielen zu. Alexander Voigt war mit dem ersten Doppelpack seiner Profi-Karriere der "Matchwinner" für die Gäste, die neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schöpfen kann. Tobias Werner machte in der Nachspielzeit bei einem Konter alles klar. Youssef Mohamad gelang nur noch der Anschlusstreffer. In der 51. Minute scheiterte Alexander Iaschwili mit einem schwach geschossenen Strafstoß an seinem georgischen Landsmann Georgi Lomaia im Jenaer Tor. Der Elfmeter war allerdings unberechtigt, da Karim Matmour Schiedsrichter Weiner mit einer Schwalbe getäuscht hatte.

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga mit einem souveränen Sieg gewahrt. Eine Woche nach der bitteren Pleite beim 1. FC Kaiserslautern (0:3) bezwangen die Franken den SC Paderborn mit 3:0 und feierten den siebten Sieg im achten Spiel. Der nur wenige Sekunden zuvor eingewechselte Cidimar (64.) und Thomas Kleine (70.) sowie Stefan Reisinger besiegelten den Erfolg der Fürther, die weiterhin das zweitbeste Team der Rückrunde sind. Die Gäste verloren in der 81. Minute noch Thomas Bröker, der knapp zehn Minuten nach seiner Einwechslung wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah. Der Fürther Timo Achenbach vergab zudem einen Elfmeter.

Eintracht Braunschweig muss nach zwei Jahren in der Zweiten Bundesliga erneut den Weg in die Drittklassigkeit antreten. Die Niedersachsen kamen bei Aufstiegsanwärter MSV Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus und haben vier Runden vor Saisonende mit 14 Punkten Rückstand keine Chance mehr auf das rettende Ufer. Der MSV verpasste es hingegen sich zumindest bis morgen an Hansa Rostock vorbei auf Platz zwei zu schieben, hat aber trotz des enttäuschenden Ergebnisses mit nun 53 Zählern zwei Punkte Vorsprung vor einem Nicht-Aufstiegsplatz. Die Hausherren waren vor 16.371 Zuschauer in der MSV-Arena von Beginn an überlegen. Torjäger Markus Daun (12.) scheiterte völlig frei an Torhüter Thorsten Stuckmann, und Spielmacher Youssef Mokhtari (39.) zirkelte einen Freistoß nur knapp neben das Gehäuse. Der MSV investierte nach zuvor drei Siegen in Folge dennoch zu wenig, um die weiterhin ohne Auswärtssieg dastehende Eintracht zumindest im ersten Durchgang zu gefährden.

Die SpVgg Unterhaching hat im Abstiegskampf dank Robert Lechleiter einen wichtigen Sieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Werner Lorant gewann gegen den direkten Konkurrenten TuS Koblenz durch den Treffer von Lechleitner in der 58. Minute mit 1:0 und hat die Abstiegsplätze verlassen. Für den punktgleichen Aufsteiger Koblenz wird die Situation nach dem sechsten sieglosen Spiel mit nur einem Punkt immer prekärer. Die TuS musste ab der 37. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Anthony Tieku die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Vor 5500 Zuschauern präsentierte sich das Team von Werner Lorant gegen eine kompakte Koblenzer Defensive meist völlig planlos. Dass die SpVgg in der ersten Hälfte nicht einmal auf das gegnerische Tor schoss, spiegelte die schwache Leistung der Gastgeber wider. Auch Koblenz agierte viel zu passiv. Wenigstens war bei der SpVgg nach dem Wechsel wieder einmal auf Lechleiter Verlass. Der Stürmer verwertete die erste Torchance nach Flanke von Raphael Schaschko aus kurzer Distanz zu seinem neunten Saisontor.

Wacker Burghausen kann die Planungen für die Regionalliga aufnehmen. Die Mannschaft von Teamchef Fred Arbinger verlor das Bayern-Duell zu Hause gegen den FC Augsburg mit 0:2 und verpasste den Anschluss an einen Nicht-Abstiegsplatz. Augsburg stoppte nach zuletzt zwei Niederlagen den Negativ-Trend und festigte den Platz im Mittelfeld. Axel Lawarée erzielte mit seinen Saisontoren elf und zwölf (40., 69. Minute) die Treffer für die Gäste.

guv/sid/dpa

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