Zweite Liga Stuttgart besiegt 1860, Düsseldorf deklassiert Bielefeld
Stuttgarts Timo Baumgartl
Foto: Deniz Calagan/ dpaVfB Stuttgart - 1860 München 2:1 (2:1)
Der VfB Stuttgart hat sich am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga für die peinliche 0:5-Niederlage bei Dynamo Dresden rehabilitiert und wieder Kurs auf den direkten Wiederaufstieg genommen. Der VfB besiegte 1860 München 2:1 (2:1) und kletterte auf den zweiten Tabellenplatz (19 Punkte). Die Krise der Löwen (8) verschärfte sich dagegen nach der vierten Pleite in Folge.
Berkay Özcan (6. Minute) und der von einem Muskelfaserriss genesene Simon Terodde (18.) trafen vor 55.100 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena für das Team von Trainer Hannes Wolf. Levent Aycicek (36.) glückte für 1860 lediglich der Anschlusstreffer. In der 82. Minute gab Angreifer Daniel Ginczek nach 13-monatiger Verletzungspause ein emotionales Comeback.
Fortuna Düsseldorf - Arminia Bielefeld 4:0 (2:0)
Nach einem erneuten Dämpfer für Arminia Bielefeld ist die Mannschaft von Coach Rüdiger Rehm nun Schlusslicht in der Zweitliga-Tabelle. Die Arminia verlor bei Fortuna Düsseldorf 0:4 (0:2).
Die Bielefelder, die wegen einer Gelb-Roten Karte für Stephan Salger (31.) lange Zeit in Unterzahl agieren mussten, bleiben in der laufenden Saison weiter sieglos. Die Gastgeber dagegen feierten vor 24.153 Zuschauern den zweiten Erfolg innerhalb von sechs Tagen: Axel Bellinghausen (20.) sorgte für die Führung, die Rouwen Hennigs (32./Foulelfmeter /73.) und Arianit Ferati (67.) ausbauten.
Würzburger Kickers - Karlsruher SC 0:2 (0:1)
Die Würzburger Kickers haben ihr Heimspiel gegen den Karlsruher SC verloren und damit den vorläufigen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasst. Der so stark in die Saison gestartete Aufsteiger unterlag 0:2 (0:1). Vor 11.054 Zuschauern erzielten Moritz Stoppelkamp (16.) und Dennis Kempe (67.) die KSC-Tore.
Die Karlsruher feierten dadurch den ersten Auswärtssieg nach zuletzt acht Partien ohne Dreier in der Fremde und kletterten im Klassement auf den elften Platz. Die vor allem in der Offensive zumeist ideenlosen Würzburger rutschten durch ihre dritte Saisonniederlage auf Tabellenrang sechs ab.
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