2. Fußball-Bundesliga: Eintracht Frankfurt und Cottbus feiern Auftaktsiege - DER SPIEGEL
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2. Fußball-Bundesliga Eintracht Frankfurt und Cottbus feiern Auftaktsiege

Eintracht Frankfurt ist mit einem Auswärtssieg gegen Greuther Fürth in die Zweitligasaison gestartet. Auch Energie Cottbus holte gegen Dynamo Dresden drei Punkte. Der FSV Frankfurt vergab wegen eines verschossenen Elfmeters einen Erfolg gegen Union Berlin.
Frankfurter Hoffer (l.): Auswärtssieg in Fürth
Frankfurter Hoffer (l.): Auswärtssieg in Fürth

Frankfurter Hoffer (l.): Auswärtssieg in Fürth

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Dank Karim Matmour ist Eintracht Frankfurt mit einem Sieg in die Zweitligasaison gestartet. Im ersten Saisonspiel feierte der erst in der zweiten Halbzeit überzeugende Bundesliga-Absteiger bei der SpVgg Greuther Fürth nach einem 0:2-Rückstand einen 3:2 (0:2)-Sieg. Vor dem Siegtreffer durch Matmour (89. Minute) hatte Alexander Meier (56./64.) per Doppelpack die Führung der Heimelf durch Christopher Nöthe (20./44.) ausgeglichen. In den weiteren Spielen gewann Energie Cottbus 2:1 gegen Dynamo Dresden, der FSV Frankfurt und Union Berlin trennten sich 1:1.

Die Eintracht wurde gegen Fürth ihrer Favoritenrolle erst in der zweiten Halbzeit gerecht. Zunächst agierte die Mannschaft von Trainer Armin Veh nervös und verunsichert. Die prominenten Zugänge Matthias Lehmann, Erwin Hoffer und der eine Million Euro teure Gordon Schildenfeld erspielten sich zunächst kaum echte Tormöglichkeiten.

Mehr Engagement zeigte der Gastgeber, der durch Nöthe nach Vorarbeit von Neuzugang Olivier Occean verdient in Führung ging. Kurz vor der Pause nutzte Nöthe ein Missverständnis zwischen Torwart Thomas Kessler und Innenverteidiger Schildenfeld zum 2:0. Die wacklige Eintracht-Abwehr lud auch nach der Pause Fürth zum Toreschießen ein. Erst nach dem Pfostenschuss von Edgar Prib (46.) wachte Frankfurt auf. Zunächst mit einem Rechtsschuss und dann per Kopfball leitete Meier die Wende ein, ehe Matmour die Gäste jubeln ließ.

Cottbus schlägt Dresden, Union im Glück

Auch Cottbus feierte wie die Eintracht einen gelungenen Saisonauftakt. Energie gewann sein Heimspiel gegen Dynamo Dresden 2:1 (0:1). Daniel Adlung (57. Minute) und Dennis Sörensen (66.) drehten die Dresdner Führung durch Filip Trojan (45.) noch zu Gunsten der Gastgeber. Vor 20.500 Zuschauern im Stadion der Freundschaft hatte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz zunächst nur einen einzigen Zugang aufgeboten. Rückkehrer Dimitar Rangelow (von Borussia Dortmund) stand in vorderster Spitze und gleich im Mittelpunkt. Ein abgefälschter Schuss des Bulgaren (24.) strich nur knapp am Tor von Dynamo-Schlussmann Dennis Eilhoff vorbei.

Auf der Gegenseite vertändelte Marvin Knoll in der 30. Minute freistehend im Strafraum den Ball. Die Dresdner Führung resultierte aus einem perfekt vorgetragenen Konter. Eine lange Flanke von Marcel Heller legte Pavel Fort perfekt mit dem Kopf für Trojan auf, der aus wenigen Metern ungehindert einköpfte.

Cottbus übte nach der Pause viel Druck aus und wurde bereits nach zwölf Minuten mit dem Ausgleich beloht. Adlung tauchte nach einem schönen Pass von Alexander Ludwig frei vor Eilhoff aus und schlenzte den Ball überlegt ins lange Eck. Dresden hatte durch Trojan nur wenig später die große Gelegenheit zur erneuten Führung, doch der Tscheche setzte einen Kopfball knapp neben den Pfosten (61.). Besser machte es der eingewechselte Sörensen für Cottbus, der mit einem abgefälschten Flachschuss zum 2:1 traf.

Verschossener Elfmeter als Schlusspunkt

Union Berlin hatte gegen den FSV Frankfurt den Sieg schon vor Augen und am Ende Glück, überhaupt einen Punkt zu holen. Bis zur 80. Minute lagen die Berliner durch einen Treffer von Silvio vorne (40.), dann glich Karim Benyamina (80.) aus. Babacar Gueye vergab in der Nachspielzeit einen möglichen FSV-Sieg, als er einen Foulelfmeter über das Tor setzte.

Ausgerechnet der Ex-Unioner Benyamina, der vor der Saison nach sechs Spielzeiten in Berlin zum FSV gewechselt war, erzielte den Ausgleich der Gastgeber mit einer sehenswerten Direktabnahme. Der Brasilianer Silvio, vom FC Lausanne in die Hauptstadt gewechselt, hatte per Foulelfmeter erste Saisontor der Berliner erzielt.

Der 26-Jährige stand neben dem ehemaligen Bochumer Marc Pfertzel, Markus Karl und Simon Terodde als einer von vier Zugängen in der Union-Anfangself. Die Gastgeber fanden vor 4151 Zuschauern zunächst kaum zu ihrem Spiel. Erst nach einer völlig zerfahrenen und niveauarmen ersten Hälfte, die kaum Höhepunkte bot, kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Babacar Gueye (66. und 76.) verpasste aber zweimal aus aussichtsreicher Position den möglichen Ausgleich, bevor ihm in den Schlusssekunden die Nerven versagten.

jar/ulz/dpa/sid

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