2. Fußball-Bundesliga: Lautern träumt, OFC bangt - DER SPIEGEL
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2. Fußball-Bundesliga Lautern träumt, OFC bangt

Klare Sache für die "Roten Teufel": Das Duell gegen Offenbach entschied Kaiserslautern für sich und hofft wieder auf den Aufstieg. Offenbachs Polster auf die Abstiegsplätze bleibt gering. München gewann gegen Köln, Aue und Essen trennten sich torlos.
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Hamburg - Der 1. FC Kaiserslautern hat mit Interimstrainer Wolfgang Funkel seine Aufstiegschancen gewahrt. Gegen Kickers Offenbach gewann der Bundesliga-Absteiger 4:0 (2:0). Durch den Sieg haben die Lauterer 50 Punkte auf dem Konto und verbesserten sich in der Tabelle zumindest zwischenzeitlich auf Rang fünf mit zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsrang. Die Kickers bleiben mit 33 Punkten Zwölfter.

In Überzahl gingen die Lauterer vor 26.415 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion mit einem Doppelschlag in Führung: Nach dem 1:0 durch Sven Müller (33.) erhöhte Marcel Ziemer (37.) für die " Roten Teufel". In der 20. Minute hatte der Offenbacher Rüdiger Rehm wegen wiederholten Foulspiels seine dritte Gelb-Rote-Karte der Saison gesehen. Josh Simpson (47.) und der eingewechselte Steffen Bohl (82.) schossen die weiteren Treffer für den FCK.

Die Serie der Enttäuschungen für Trainer Christoph Daum und den 1. FC Köln setzte sich bei 1860 München fort. Die Kölner verloren in der Allianz Arena 1:3 (1:1). Matchwinner mit zwei Toren war Berkant Göktan (6. und 68.). Dazu traf Mate Ghwinianidse (59.) für die Münchner, die sich in der Tabelle mit 44 Punkten in der Tabelle an Köln (41) vorbeischoben. Vor dem Spiel hatte Daum nochmals bekräftigt, dass er noch maximal die kommende Saison in der zweiten Liga für Köln mache: "Ich möchte etwas bewegen und keinen Rentenvertrag."

Rot-Weiss Essen hat im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte verschenkt. Nach zuvor zwei Auswärtssiegen in Folge kam das Team von Lorenz-Günther Köstner bei Erzgebirge Aue nur zu einem 0:0. Damit setzte sich RWE vier Runden vor Saisonende zumindest bis Sonntag lediglich mit einem Punkt von den Abstiegsrängen ab.

Beide Mannschaften lieferten sich vor 8700 Zuschauern im Erzgebirgsstadion eine kampfbetonte und zerfahrene Partie. Chancen ergaben sich fast ausschließlich aus Standardsituationen. Tom Geißler (15.) zirkelte einen Freistoß nur knapp am Essener Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite köpfte Solomon Okoronkwo (36.) den Ball nach einem Freistoß völlig frei stehend aus vier Metern neben das Gehäuse. Nach dem Wechsel verflachte die Begegnung weiter.

bri/sid