2. Liga: Bochum wuselt sich durch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

2. Liga Bochum wuselt sich durch

Mit einem hart erkämpften 2:1 (1:0)-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Karlsruher SC rückte der VfL Bochum am Montagabend auf einen Aufstiegsplatz vor.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bochum - Beide Teams gingen bei strömendem Regen zunächst eher vorsichtig zu Werke. In der ersten halben Stunde sahen die 11.000 Zuschauer nur jeweils eine Chance auf beiden Seiten. So parierte VfL-Keeper van Duijnhoven nach Hereingabe von Kritzer auf der Linie einen gefährlichen Kopfball von da Silva (12.). Weber (16.) verfehlte, nach einer Flanke von Reis, das Gästetor nur ganz knapp.

Das Spiel verlief dann ereignislos, bis wiederum Weber in der 36. Minute fast von der Außenlinie einen Ball mit dem Kopf in den Strafraum zurückbringen konnte, wo Peschel parat stand und mit einem Volleyschuss aus neun Metern die 1:0-Führung erzielte. Kurz vor der Halbzeit dann die nächste Schrecksekunde für das Tabellenschlusslicht aus Karlsruhe. Bemben passt zur Strafraummitte, Schindzielorz (45.) jedoch schlägt das Leder über das Tor.

In den ersten Minuten nach dem Wiederbeginn gab es deutliche Vorteile beim KSC. Edmann (46.) schob den Ball knapp am VfL-Tor vorbei und Pavlin (51.) scheiterte aus kurzer Distanz an van Duijnhoven. Die größte Ausgleichschance hatte Pavlin (60.), dessen Schuss aus 18 Metern nur an den Pfosten schlug. Lediglich Bastürk (63.) unterbrach die Karlsruher Bemühungen, scheiterte aber an Torwart Jentzsch.

Kurz darauf dann der fällige Ausgleich. Zweimal hintereinander schoss Bäumer den Bochumer Keeper an, bis Krieg klassisch abstaubte und mit seinem zwölften Saisontor das 1:1 erzielte (64.). In diese Phase hinein dann ein VfL- Eckball durch Peschel, den Dickhaut in der 76. Minute mit dem Kopf zum 2:1-Endstand verwandelte.