2. Liga: Köln kann noch gewinnen - DER SPIEGEL
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2. Liga Köln kann noch gewinnen

Nach Spielen ohne Sieg hat Zweitliga-Spitzenreiter 1.FC Köln endlich wieder mal ein Spiel gewinnen können. Der 1:0-Sieg gegen die jetzt in starker Abstiegsgefahr befindlichen Mainzer war indes alles andere als begeisternd.
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Hamburg - "Endlich hat es wieder geklappt. Die Mannschaft zeigte sich diesmal von der besseren Seite", meinte Trainer Ewald Lienen. Der Bulgare Georgi Donkov (15.) erzielte den Treffer des Tages. Für den Nachbarn Fortuna Köln sieht es dagegen immer düsterer aus. Das Krankl-Team verlor am Sonntag bei Rot-Weiß Oberhausen 0:4 und gilt zusammen mit dem Karlsruher SC als Abstiegskandidat.

Die Karlsruher werden in dieser Saison kaum das Tabellenende mehr verlassen können. Die Vorstellung des Teams von Trainer Joachim Löw beim 1:3 gegen Hannover 96 im Wildparkstadion war erneut sehr dürftig. Hannover nutzte die Gunst der Stunde und holte erstmals nach sieben Auswärtstreffen wieder einen Sieg. "Damit sind wir über den Berg", freute sich 96-Coach Horst Ehrmanntraut, der die abstiegsbedrohte Mannschaft ins Mittelfeld führte. Kickers Offenbach wartet dagegen weiter auf den ersten Sieg auf des Gegners Platz. Das 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth (neun Heimspiele ohne Sieg) war im Kampf um Klassenverbleib zu wenig.

Für Tennis Borussia Berlin ist der Bundesliga-Aufstieg in weite Ferne gerückt. Das 0:2 beim FC Energie (45) in Cottbus bringt vor allem Trainer Winfried Schäfer ins Wanken. Sein Stuhl wackelt bedenklich, wenngleich der Sponsor des Vereins nach zu Schäfer hält. Die "Göttinger Gruppe" soll sich immerhin mit 40 Millionen Mark engagiert haben, ohne das sich der erhoffte Erfolg eingestellt hat. In der Lausitz verstärkt sich dagegen die Hoffnung, dass die Mannschaft von Eduard Geyer den Aufstieg schaffen kann. "Noch aber haben die Nürnberger die besten Karten", bremste der Trainer die Euphorie in Cottbus.

Mit Dragoslav Stepanovic kommen die Stuttgarter Kickers den Nicht-Abstiegsplätzen immer näher. Das 3:0 über den SV Waldhof bedeutete für die Mannheimer die erste Niederlage nach 13 erfolgreichen Spielen. Der eingewechselte Amateur Guiseppe Carnevale brachte die Wende. Der Italiener aus der sechsten Liga erzielte innerhalb von 180 Sekunden zwei wichtige Treffer. Tomislav Maric festige mit seinem 16. Saisontor die Spitzenposition in der Torschützenliste der zweiten Liga.

Club-Trainer Klaus Augenthaler war mit dem 0:0 beim FC St. Pauli nicht zufrieden. "Wir waren auf beiden Außenbahnen schwach. In Hamburg funktioniert eben nur die Reeperbahn", meinte der Ex-Nationalspieler zu der Nulldiät. Der 1. FC Nürnberg (43 Punkte) kann am Montag mit einem Sieg im Nachholspiel beim Chemnitzer FC wieder auf einen Aufstiegsplatz klettern.In Aachen erreichte Schiedsrichter Peter Sippel nach dem 0:1 der Alemannia gegen den Chemnitzer FC die Kabine nur unter verstärkten Ordnerschutz. Der Unparteiische hatte für die Sachsen einen umstrittenen Elfmeter gepfiffen, den der Albaner Ervin Skela (51.) sicher verwandelte.