Kurzpässe: Rosicky wechselt zu Arsenal,Huth will weg - DER SPIEGEL
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Kurzpässe Rosicky wechselt zu Arsenal,Huth will weg

Atletico Madrid ist als Wunschverein eines tschechischen Nationalspielers aus dem Rennen. Den Spielmacher zieht es auf die Insel. Ein deutscher Verteidiger hofft auf Spielpraxis nach der WM. Hertha BSC sieht hohe Schulden gelassen.
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Hamburg - Tomas Rosicky vom Bundesligisten Borussia Dortmund wechselt zum Champions-League-Finalisten FC Arsenal. Der Champions-League-Finalist gab am Dienstag in London die Verpflichtung des 25-Jährigen bekannt. Damit wird Rosicky in der nächsten Saison an der Seite des deutschen Nationaltorwarts Jens Lehmann spielen.

"Das ist ein großer Tag für mich, ich bin glücklich bei Arsenal zu sein. Das Team hat in der Champions League seine Stärke bewiesen und hat mit all den jungen Spielern großes Potenzial. Ich glaube, dass wir noch besser werden in der kommenden Saison", sagte der WM-Teilnehmer, der zur Klärung seiner beruflichen Zukunft vom tschechischen Nationaltrainer Karel Brückner für zwei Tage von der WM-Vorbereitung freigestellt wurde.

Zur Vertragsdauer und zum Gehalt wurden keine Angaben gemacht. Ursprünglich war ein Wechsel des 53-maligen Nationalspielers zu Atletico Madrid erwartet worden. Die Ablösesumme soll bei rund zehn Millionen Euro liegen. Rosicky besaß in Dortmund noch einen Vertrag bis 2008.

Einen Vereinswechsel kann sich auch der deutsche Nationalspieler Robert Huth vom FC Chelsea vorstellen, der mit seiner Reservistenrolle beim englischen Meister unzufrieden ist. Erstmals hat auch der Verein Gesprächsbereitschaft signalisiert. "Es gibt bei uns Spieler, für die wir eine Lösung finden müssen, die gut für die Spieler ist, aber auch gut für den Verein", sagte Chelsea-Coach José Mourinho auch in Bezug auf den Innenverteidiger. Dies könnte bedeuten, dass der 21-Jährige, der noch bis 2008 in London unter Vertrag steht, zunächst ausgeliehen wird, um die nötige Spielpraxis zu erhalten.

Chelsea hatte in den vergangenen Monaten trotz einiger Angebote stets die Freigabe verweigert. "Du gehst irgendwann kaputt, wenn du immer nur trainierst, um nach dem Abschlusstraining dann doch zu erfahren, dass du nicht dabei bist", sagte Huth im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Genf. Die endgültige Entscheidung soll nach der WM fallen.

Gerd Rehberg bleibt in seinem Amt als Präsident von Schalke 04. Nach dem Rücktritt von Manager Rudi Assauer, der als Nachfolger Rehbergs vorgesehen war, verlängerte der Aufsichtsrat die Amtszeit des 70-Jährigen bis zum 30. September 2007. Rehberg steht bereits seit Ende 1994 an der Spitze des Revier-Clubs und hatte nach der Demission von Assauer in der vergangenen Woche seine Bereitschaft gezeigt, bis zur endgültigen Klärung der Personalie im Amt zu bleiben.

Bundesligist Hertha BSC Berlin soll im kommenden Monat den "Maximalwert" der Verschuldung erreichen. Das kündigte Ingo Schiller, der Geschäftsführer Finanzen, auf der Mitgliederversammlung an. Auf 48,9 Millionen Euro sollen sich die Verbindlichkeiten bis Ende Juni belaufen. Manager Dieter Hoeneß sieht den Verein dennoch auf "einem soliden Weg" und verwies darauf, dass allein die Marke Hertha 100 bis 150 Millionen Euro wert sei. "Bis zum Jahr 2010 werden die Verbindlichkeiten auf 20,1 Millionen Euro zurückgeführt. Bis mindestens dahin ist auch die Liquidität des Vereins gesichert", bestätigte Schiller.

Der ehemalige polnische Nationaltrainer Kazimierz Gorski ist im Alter von 85 Jahren verstorben. In seiner Zeit als Nationalcoach führte er Polen 1972 zum Olympia-Gold und 1974 zum dritten Platz bei der WM in Deutschland. Damals verlor seine Mannschaft in der "Wasserschlacht" von Frankfurt in der zweiten Finalrunde 0:1 gegen den späteren Weltmeister Deutschland. "Ich glaube nicht, dass ich jemanden brüskiere, wenn ich sage, dass er der Papst des polnischen Fußballs war", sagte der ehemalige Nationaltorwart Jan Tomaszewski über Gorski, der auch die griechischen Spitzenclubs Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus betreut hatte.

guv/dpa/sid

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