DFB-Strafe: Sportgericht verkürzt Lewandowski-Sperre - DER SPIEGEL
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DFB-Strafe Sportgericht verkürzt Lewandowski-Sperre

Gnade für Robert Lewandowski: Nicht drei, sondern zwei Spiele muss der Stürmer von Borussia Dortmund nach seiner Roten Karte gegen Hamburgs Per Skjelbred aussetzen. Das DFB-Sportgericht hat die Bestrafung nachträglich verkürzt. Lewandowski kann so schon am Samstag gegen Hannover wieder auflaufen.
Dortmund-Stürmer Lewandowski: Einspruch abgelehnt
Dortmund-Stürmer Lewandowski: Einspruch abgelehnt

Dortmund-Stürmer Lewandowski: Einspruch abgelehnt

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Hamburg - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Sperre für den Stürmer von Borussia Dortmund nach einer mündlichen Verhandlung um ein Spiel auf zwei Partien reduziert. Damit steht Torjäger Lewandowski dem Deutschen Meister am Samstag im Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wieder zur Verfügung.

Lewandowski hatte bei der 1:4-Heimniederlage des BVB am 9. Februar gegen den Hamburger SV nach einem rohen Einsteigen gegen den Norweger Per Skjelbred die Rote Karte (31. Minute) gesehen. Allerdings habe der Pole nicht so heftig gefoult wie bislang angenommen, urteilte jetzt Goetz Eilers, Vorsitzender des Gerichts nach der dreistündigen Verhandlung in Frankfurt: "Es war kein Tritt. Eine Sperre von zwei Spielen erscheint schuldangemessen."

Als Zeugen waren Schiedsrichter Manuel Gräfe sowie sein Assistent Markus Häcker geladen. Per Telefon wurde HSV-Profi Skjelbred zugeschaltet, der Lewandowski entlastete.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zeigte sich erleichtert: "Das war ein fairer Prozess, wir sind sehr dankbar. Letztes Mal hatten wir ein diffuses Gefühl. Wir sind froh, dass Robert am Samstag spielen darf." Watzke hatte in seinem neuerlichen Plädoyer betont, dass bei der Aktion von Lewandowski eine "abnehmbare Intensität" zu beobachten gewesen sei und "kein Vorsatz" vorgelegen habe.

Das DFB-Sportgericht hatte am 19. Februar die zuvor im Einzelrichterverfahren gefällte Entscheidung in einer mündlichen Verhandlung bestätigt. Daraufhin war Borussia Dortmund in Berufung gegangen.

psk/sid