WM-Qualifikation: Fifa erkennt Togo Sieg über Kamerun ab - DER SPIEGEL
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WM-Qualifikation Fifa erkennt Togo Sieg über Kamerun ab

Weil Togo im WM-Qualifikationsspiel gegen Kamerun einen gesperrten Spieler einsetzte, hat die Fifa der Mannschaft den Sieg aberkannt. Beim Verband Kameruns hielt die Freude darüber aber nur kurz.
Togo-Stürmer Adebayor: Sieg gegen Kamerun aberkannt
Togo-Stürmer Adebayor: Sieg gegen Kamerun aberkannt

Togo-Stürmer Adebayor: Sieg gegen Kamerun aberkannt

Foto: THOMAS MUKOYA/ REUTERS
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Hamburg - Strafe für den Fußballverband Togos: Wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers beim WM-Qualifikationsspiel am 9. Juni hat die Disziplinarkommission der Fifa das Spiel 3:0 für Gegner Kamerun gewertet. Eigentlich hatte Togo gewonnen, und zwar 2:0. Außerdem muss der togoische Verband 6000 Schweizer Franken Strafe zahlen.

In der Partie war Togos Nationalspieler Alaixys Romao von Olympique Marseille trotz einer Gelbsperre zum Einsatz gekommen. Togos Verband hatte den Einsatz eines gesperrten Spielers bereits zugegeben.

Für Kamerun bedeutet der Sieg am Grünen Tisch einen enormen Vorteil im Kampf um die WM-Qualifikation: Die Mannschaft des deutschen Trainers Volker Finke übernimmt damit die Tabellenführung in ihrer Gruppe.

Doch die Freude über die drei Punkte hielt nur kurz. Denn die Fifa hat Kameruns Verband wegen staatlicher Einmischung vorläufig von allen internationalen Wettbewerben suspendiert. Die Sperre gilt so lange, bis Kameruns Verband die Fehler korrigiert hat.

Gemäß Fifa-Statuten wird ein Normalisierungskomitee eingesetzt, das für die Wahl neuer Amtsträger bis zum 31. März 2014 sorgen soll. Von der Suspendierung könnte auch das nächste WM-Qualifikationsspiel am 6. September gegen Libyen betroffen sein.

buc/dpa