Aachen 2000 Grenzschützer warten auf die Hooligans
Aachen - Schwerpunkt der Maßnahmen sei der Großraum Aachen, berichtete ein Sprecher des Bundesgrenzschutzes (BGS). Besonders der Grenzübergang Lichtenbusch an der Autobahn A44 wird observiert. Parallel zu den Autobahnen und "grünen Grenzen" werde aber auch in Zügen und auf Flughäfen kontrolliert.
Die Krawalle in Brüssel am Vorabend und der Vorfall in Charleroi, bei dem ein britischer Fan mit einem Messer angegriffen und verletzt wurde, hätten zu keiner Veränderung der Strategie geführt, sagte Jürgen Lindner, Präsident des Grenzschutzpräsidiums West (Bonn) vor Ort: "Es wäre traurig, wenn dadurch sichtbar würde, dass Lücken vorhanden sind."
Für den Einsatz vor dem Spiel im südbelgischen Charleroi seien drei Hundertschaften aus Bayern zur Verstärkung eingetroffen. "Die Kräfte müssen ausreichen", sagte Lindner zur gesamten Einsatzstärke von 2000 Grenzschützern. "Eine 100-prozentige Sicherheit wird es nicht geben, aber wir haben ein relativ dichtes Netz", meinte der Präsident.