Aachen - Leverkusen 1-2: Siegtor durch Brdaric - DER SPIEGEL
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Aachen - Leverkusen 1-2 Siegtor durch Brdaric

Bayer Leverkusen bleibt unter seinem neuen Teamchef Rudi Völler auch im DFB-Pokal weiter in der Erfolgsspur. Durch einen allerdings glücklichen 2:1-Erfolg bei Zweitligist Alemannia Aachen zog der Vizemeister ins Achtelfinale ein.
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Aachen - Rudi Völler ist auch für Bayer Leverkusen der Erfolgsgarant. Der Interimstrainer des Fußball-Bundesligisten erreichte am Dienstag mit einem knappen 2:1 (1:0)-Sieg beim Zweitligisten Alemannia Aachen die dritte Runde des DFB-Pokals. Damit ist Völler als Coach von Bayer und der Nationalmannschaft weiterhin ungeschlagen. Vor 20.300 Zuschauern am Aachener Tivoli gingen die Gäste bereits nach 13 Minuten durch Carsten Ramelow in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den Chinesen Xie Hui (67.) brachte Thomas Brdaric (68.) den Bundesliga-Fünften auf die Siegerstraße.

Engagiert und kämpferisch gingen beide Teams in die Pokalpartie, für die sich Aachens Trainer Eugen Hach viel vorgenommen hatte. Gegen den dezimierten deutschen Vizemeister, bei dem wegen der großen Belastung der vergangenen englischen Wochen Ze Roberto, Ulf Kirsten und Michael Ballack gar nicht im Kader waren, sollte mit einer Dreierspitze die Überraschung gelingen. Beim Zweitliga-Achten waren Regisseur Dietmar Berchtold (Wirbelverletzung) und Publikumsliebling Willi Landgraf (Formschwäche) wieder mit dabei.

In der temporeichen Begegnung, in der sich Leverkusen nach den Umstellungen erst formieren musste, wurde Torwart Adam Matysek gleich nach drei Minuten durch einen Freistoß von Henri Heeren geprüft. Im Gegenzug hatte Brdaric (6.) mit einem Pfostenschuss eine Riesen-Möglichkeit. Das frühe Tor erwischte die Aachener kalt in ihrer anfänglichen Drangphase. Nationalspieler Ramelow spielte den zu weit herausgelaufenen Keeper Andre Lentz aus und traf mit einem Flachschuss aus 15 Metern. Mit guten Paraden wehrte Matysek danach einen Freistoß von Berchtold (26.) und einen Kopfball von Ersin Demir (35.)ab.

Im zweiten Durchgang lieferten sich die Kontrahenten trotz der technisch-taktischen Überlegenheit von Bayer einen offenen Schlagabtausch. Der erst zu Wochenanfang vom Asiencup zurückgekehrte Hui (66.) traf für die Gastgeber aus fünf Metern per Kopf zum nicht unverdienten 1:1. Nur Sekunden später lenkte Brdaric einen Fernschuss von Pascal Ojigwe ins gegnerische Tor und machte damit alles klar für Leverkusen.

Von Gregor Derichs, dpa