Absage Gascoigne als Trainer unerwünscht
London - Paul Gascoigne, 35, wird nun doch nicht Trainer von Exeter City. Ein geplantes Treffen des ehemaligen Mittelfeldstars der englischen Nationalmannschaft mit den Clubverantwortlichen fand aus unbekannten Gründen gar nicht erst statt. Gascoigne hatte sich schriftlich beim Viertligisten beworben, nachdem der Verein den bisherigen Coach John Cornforth wegen Erfolglosigkeit entlassen hatte.
Für Gascoigne war es bereits die dritte Absage in Folge. Weder wollte ihn die neuseeländische Premier League haben, noch konnte er beim Probetraining in der US-amerikanischen Major Soccer League (MSL) überzeugen.
Flut von Bewerbungen
"Wir wollen uns jetzt nach anderen Möglichkeiten umschauen", bestätigte Exeter-Vereinsboss John Russell den geplatzten Deal mit dem einstigen "enfant terrible" des englischen Fussball. Mittlerweile sollen 61 Bewerbungen bei Exeter City eingegangen sein. 17 Trainer stünden in der engeren Wahl, "darunter auch einige
ehemalige Coaches aus der Premier League", so Russell.
Exeter spielt zwar in der untersten Profiklasse Englands, hat aber in jüngster Zeit vor allem abseits des Sportplatzes Schlagzeilen gemacht. Im Vorstand sitzt unter anderem seit Mai der israelische Parapsychologe und Löffelverbieger Uri Geller; Popstar Michael Jackson ist in diesem Sommer Ehrendirektor des Vereins geworden.
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