Millionenverhandlung Adidas und DFB verlängern Ausrüstervertrag
Sami Khedira im Trikot von Adidas.
Foto: Shaun Botterill/ Getty ImagesDer Deutsche Fußball-Bund und Ausrüster Adidas stehen offenbar vor der Verlängerung der jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Das berichten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Sport Bild". Demnach soll der Vertrag der Langzeitpartner um vier Jahre verlängert werden.
Der Sportartikelhersteller zahle dem DFB bis 2022 jährlich 65 bis 70 Millionen Euro, berichtete das Sportmagazin unter Berufung auf Verbandskreise. Die "FAZ" spricht ohne nähere Nennung ihrer Quellen von 50 Millionen Euro.
Demnach ist die ausgehandelte Laufzeit deutlich kürzer als die zehn Jahre der derzeitigen Vereinbarung. Das Volumen sei hingegen doppelt so hoch, es betrage derzeit lediglich 25 Millionen Euro im Jahr.
Der scheidende Adidas-Unternehmenschef Herbert Hainer hatte in der vergangenen Woche von "konstruktiven Gesprächen" berichtet. "Wir haben ein vernünftiges Angebot abgegeben", sagte er. Der DFB weist die Medienberichte über eine Vertragsverlängerung bislang zurück.
Der aktuelle Vertrag mit Adidas läuft 2018 aus soll dem DFB 25 Millionen Euro pro Jahr sichern. Adidas-Konkurrent Nike hatte schon 2007 erfolglos mitgeboten. Künftig soll Adidas allerdings kein sogenanntes Matching Right mehr haben, das dem Unternehmen ermöglicht, Konkurrenzofferten mit einem höheren Angebot zu erwidern.