Adidas und DFB verlängern Ausrüstervertrag - DER SPIEGEL
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Millionenverhandlung Adidas und DFB verlängern Ausrüstervertrag

Medienberichten zufolge soll der Vertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Adidas um vier Jahre verlängert - und mindestens doppelt so teuer werden.
Sami Khedira im Trikot von Adidas.
Sami Khedira im Trikot von Adidas.

Sami Khedira im Trikot von Adidas.

Foto: Shaun Botterill/ Getty Images
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Der Deutsche Fußball-Bund und Ausrüster Adidas stehen offenbar vor der Verlängerung der jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Das berichten die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"  und "Sport Bild". Demnach soll der Vertrag der Langzeitpartner um vier Jahre verlängert werden.

Der Sportartikelhersteller zahle dem DFB bis 2022 jährlich 65 bis 70 Millionen Euro, berichtete das Sportmagazin unter Berufung auf Verbandskreise. Die "FAZ" spricht ohne nähere Nennung ihrer Quellen von 50 Millionen Euro.

Demnach ist die ausgehandelte Laufzeit deutlich kürzer als die zehn Jahre der derzeitigen Vereinbarung. Das Volumen sei hingegen doppelt so hoch, es betrage derzeit lediglich 25 Millionen Euro im Jahr.

Der scheidende Adidas-Unternehmenschef Herbert Hainer hatte in der vergangenen Woche von "konstruktiven Gesprächen" berichtet. "Wir haben ein vernünftiges Angebot abgegeben", sagte er. Der DFB weist die Medienberichte über eine Vertragsverlängerung bislang zurück.

Adidas   setzte 2016 bisher weltweit 1,3 Millionen DFB-Trikots im aktuellen Design ab. Zugleich zeigte sich der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach enttäuscht, dass die Trikots oft deutlich unter der Kaufempfehlung von rund 85 Euro über die Ladentheke gegangen waren.

Der aktuelle Vertrag mit Adidas läuft 2018 aus soll dem DFB 25 Millionen Euro pro Jahr sichern. Adidas-Konkurrent Nike hatte schon 2007 erfolglos mitgeboten. Künftig soll Adidas allerdings kein sogenanntes Matching Right mehr haben, das dem Unternehmen ermöglicht, Konkurrenzofferten mit einem höheren Angebot zu erwidern.

kbl