Afrikameisterschaft: "Super Eagles" heben ab - DER SPIEGEL
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Afrikameisterschaft "Super Eagles" heben ab

Seine Favoritenrolle bei den diesjährigen Afrikameisterschaften hat Gastgeber Nigeria beim ersten Spiel in Gruppe D unter Beweis gestellt. Unter den besten am Ball: Jay Jay Okacha und Victor Ikpeba.
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Lagos - In der Heimat blüht Borussia Dortmunds Stürmer Victor Ikpeba auf. Mit zwei Treffern hatte der Nigerianer großen Anteil am 4:2 (1:0)-Auftaktsieg seiner Nationalmannschaft bei der Fußball-Afrikameisterschaft gegen die hoch gehandelten Tunesier. Im früheren Frankfurter Bundesligaspieler Jay-Jay Okocha sorgte vor 60.000 Zuschauern außerdem ein alter Bekannter im Trikot des Olympiasiegers von 1996 mit zwei Treffern für einen Paukenschlag. In der 13-Millionen-Metropole Lagos an der Küste Westafrikas kam es zum Aufeinandertreffen mehrere Deutschland-Legionäre. Bei den "Super Eagles", die gemeinsam mit Nachbarstaat Ghana die 22. Auflage der AM ausrichten, gehörte neben Ikpeba der Wolfsburger Charles Akonnor zum Aufgebot. Im Kader der Nordafrikaner stehen die beiden Freiburger Zoubaier Baya und Adel Sellimi, außerdem der Mannheimer Zweitligaprofi Mounir Boukadida. Mit seinem Treffer zum 2:4-Endstand deutete Sellimi an, warum er mit neun Toren Spitzenreiter der Bundesliga-Torschützenliste ist.

Doch die Erfolgs-Geschichte des Spiels schrieben andere. Jay-Jay Okocha, der früher in Bundesliga-Strafräumen zauberte und jetzt bei Paris St. Germain unter Vertrag steht, erzielte erst das 1:0 und nach Tunesiens Ausgleich durch Walid Azaiez (49.) auch das 2:1 (58.). Für die Entscheidung in Lagos sorgte Victor Ikpeba mit einem Doppelschlag (71./75.). Durch den Sieg im Auftaktspiel der Gruppe D verschaffte sich der Turnierfavorit aus Nigeria vor dem Duell mit dem Kongo am Freitag eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Viertelfinals. Tunesien dagegen steht gegen Marokko am Samstag bereits unter Erfolgsdruck.