An der Grenze: 53 deutsche Hooligans gestoppt - DER SPIEGEL
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An der Grenze 53 deutsche Hooligans gestoppt

Hooligan-Anmarsch vor dem ersten Euro-Spiel Deutschlands in Lüttich: 53 Deutsche wurden an der deutsch-belgischen Grenze aufgehalten.
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Aachen - Vor der ersten Euro-Begegnung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Rumänien in Lüttich wurden die Kontrollen am Pfingstmontag an der deutsch-belgischen Grenze nochmals verstärkt. Bis Montag nachmittag waren von der Polizei insgesamt 53 polizeibekannte deutsche Hooligans an der Einreise gehindert worden. Insgesamt wurden bis Montag nachmittag 116 Personen von der Polizei festgesetzt.

Am Grenzübergang in Aachen-Lichtenbusch bildete sich zeitweise ein Rückstau von über fünf Kilometern Länge. Zahlreiche Fahrzeuge wurden angehalten, Insassen mussten aussteigen und wurden von der kontrolliert. "Die Situation ist ruhig, wir haben alles im Griff", sagte Polizeimajor Didiee Willemart.

Vor den zukünftigen Auswärtsspielen der englischen Nationalmannschaft sollen die Personalausweise von bei der Euro 2000 festgesetzten englischen Hooligans eingezogen werden. Dies kündigte das britische Innenministerium an. Innenminister Jack Straw will straffällige Gewalttäter in Zukunft generell daran hindern, die Insel zu verlassen.

Traditionell richten den englischen Hooligans nur im Ausland ihr Unheil an, weil sie im eigenen Land drakonische Strafen befürchten müssen. Insgesamt 400 Hooligans der Kategorie C wurden in England zwar mit einem Stadionverbot belegt, können aber weiterhin ungehindert ausreisen.

Zur ersten EM-Begegnung der Mannschaft von Teammanger Kevin Keegan gegen Portugal in Eindhoven wurden 20.000 Engländer erwartet, von den die meisten ohne Karten anreisten. 2100 niederländische Beamte sollten am Montag in Eindhoven für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit sorgen.

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