Andreas Beck fällt für DFB-Reise aus - DER SPIEGEL
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Fußball-Nationalmannschaft Auch Beck fehlt Löw auf der USA-Reise

Der nächste, bitte! Bundestrainer Joachim Löw muss für die USA-Reise der Nationalmannschaft auch auf Hoffenheims Andreas Beck verzichten. Der Abwehrspieler hat mit seinem Team die Relegation erreicht und deshalb keine Zeit für den Trip der DFB-Auswahl - wie 15 weitere deutsche Fußball-Stars.
Hoffenheim-Profi Beck: Relegation statt DFB-Elf
Hoffenheim-Profi Beck: Relegation statt DFB-Elf

Hoffenheim-Profi Beck: Relegation statt DFB-Elf

Foto: Jochen Lübke/ dpa
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Hamburg - Der Kader für die USA-Reise der Fußball-Nationalmannschaft lichtet sich weiter: Andreas Beck vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim steht Bundestrainer Joachim Löw für die Länderspiele am 29. Mai in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington gegen Gastgeber USA (beide Liveticker SPIEGEL ONLINE) nicht zur Verfügung.

Der Abwehrspieler hat mit seinem Verein durch das 2:1 (0:1) bei Borussia Dortmund die Relegationsspiele am 23. und 27. Mai gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern erreicht. Beck, der zuletzt am 17. November 2010 beim 0:0 in Schweden in der DFB-Auswahl spielte, wird im Gegensatz zu den Dortmundern Kevin Großkreutz und Sven Bender sowie Miroslav Klose (Lazio Rom) nicht für das zweite Testspiel nachreisen.

Durch Becks Ausfall verringert sich Löws Aufgebot auf 22 Spieler. Beck war in den Kader gerutscht, da zahlreiche Stammspieler wegen des Champions-League-Finales am 25. Mai in London zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: ZDF) sowie wegen des DFB-Pokalendspiels zwischen München und dem VfB Stuttgart eine Woche später nicht an der Länderspiel-Reise teilnehmen können.

Insgesamt fehlen bei dem Trip vom 22. Mai bis 4. Juni 15 Stars. Von den Bayern sind Kapitän Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Mario Gomez, Thomas Müller, Toni Kroos und Holger Badstuber nicht dabei. Zudem muss Löw auf die Dortmunder Mats Hummels, Mario Götze, Marco Reus, Ilkay Gündogan und Marcel Schmelzer sowie die beiden Real-Madrid-Akteure Mesut Özil und Sami Khedira verzichten. Beide müssen in der Primera División noch bis 1. Juni ran.

Dass wegen der vielen Absagen über den Sinn der Reise diskutiert wird, "ärgert mich sehr", sagte Teammanager Oliver Bierhoff im Sport1-Doppelpass. Man müsse auch "über die Alternativen nachdenken. Die Möglichkeit wäre gewesen, zwei Wochen später beim offiziellen Fifa-Termin anzutreten". So aber könnten Spieler wie Julian Draxler oder André Schürrle in die "erste Reihe rücken", sagte Bierhoff. Wenn der Trip Bundestrainer Löw nur ein "kleines Stückchen" weiterbringe, "wäre uns mit Blick auf die WM in Brasilien schon viel geholfen".

psk/sid