Angst vor Hooligans: Amsterdam klagt Heimrecht ein - DER SPIEGEL
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Angst vor Hooligans Amsterdam klagt Heimrecht ein

Eigentlich sollte die brisante Partie zwischen Ajax Amsterdam und ADO Den Haag aus Sicherheitsgründen an einem neutralen Ort ausgetragen werden. Doch die Amsterdamer erwirkten eine Einstweilige Verfügung auf Heimrecht, was dem Bürgermeister gar nicht gefallen wird.
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Amsterdam - Das Gericht in Amsterdam gab überraschend dem Antrag des Clubs auf eine Einstweilige Verfügung gegen den Widerstand der Stadt und des nationalen Fußball-Verbandes statt.

Die Risiko-Partie, die zum Saisonstart für den kommenden Sonntag terminiert war, wird jedoch erst am 7. Januar 2006 stattfinden. Ajax war vor Gericht gezogen, weil der Club durch eine eventuelle Verlegung aus der Amsterdam Arena in ein anderes Stadion einen Verlust von mindestens 100.000 Euro befürchtet.

Amsterdams Bürgermeister Jo Cohen hatte bereits vor Wochen das Spiel aus Sicherheitsgründen zweimal abgesagt, weil für die brisante Begegnung angeblich nicht genügend Polizeibeamte zur Verfügung stehen, um rund um das Stadion für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

"In Amsterdam finden zu viele andere internationale Veranstaltungen statt, für deren Sicherheit wir auch zuständig sind", sagte Cohen, der in Personalunion auch Polizeichef der niederländischen Hauptstadt ist.