Anzeige gegen Badelj-Transfer erstattet - DER SPIEGEL
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Hamburger SV Anzeige gegen Badelj-Transfer erstattet

Die Vereinigung der Deutschen Fußballspieler-Vermittler hat Anzeige gegen den Transfer von Milan Badelj zum Hamburger SV erstattet. Dies bestätigte die Fifa. Angeblich haben bei der Verpflichtung Berater ohne Lizenz mitgearbeitet.
HSV-Profi Badelj: Für 3,5 Millionen Euro aus Zagreb gekommen
HSV-Profi Badelj: Für 3,5 Millionen Euro aus Zagreb gekommen

HSV-Profi Badelj: Für 3,5 Millionen Euro aus Zagreb gekommen

Foto: Ronny Hartmann/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Der Transfer des Kroaten Milan Badelj hat möglicherweise ein Nachspiel für den Hamburger SV. Wie die "Sport Bild" berichtete, hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine von der Deutschen Fußballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV) erstattete Anzeige an den Weltverband Fifa weitergeleitet. Zu den Gesprächen zur Verpflichtung des Nationalspielers soll ein nicht lizenzierter Berater hinzugezogen worden sein.

"Laut Artikel 32, Absatz 2 des Fifa-Spielervermittler-Reglements ist bei internationalen Transfers die Fifa zuständig. Wir haben den Vorgang daher der Fifa vorgelegt", bestätigte der für Recht zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Auch der Weltverband bestätigte am Mittwochnachmittag den Eingang des Schreibens. Inhaltlich wollte man sich nicht dazu äußern.

HSV-Sportdirektor Frank Arnesen soll bei den Transferverhandlungen zwei weitere Spielerberater neben dem eigentlichen Badelj-Vertreter hinzugezogen haben, die ebenfalls bezahlt werden mussten. Angeblich in sechsstelliger Höhe. Einer dieser Berater soll keine Lizenz haben. Der kroatischen Mittelfeldspieler Badelj war für 3,5 Millionen Euro von Dinamo Zagreb gekommen. "Wir haben noch nichts gehört von der Fifa", sagte HSV-Mediendirektor Jörn Wolf.

Sollte die Fifa einen Verstoß feststellen, gibt es laut Verbands-Regularium verschiedene Sanktions-Möglichkeiten: Ermahnung, Geldstrafe von mindestens 10.000 Franken (etwa 8300 Euro), Transfersperre, Abzug von Punkten und Zwangsabstieg.

leh/dpa