Arnautovic und Elia suspendiert - DER SPIEGEL
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Nächtliche Tempo-Fahrt Werder suspendiert Elia und Arnautovic

Sportlich läuft es nicht, und auch neben dem Platz hat Werder Bremen Probleme: Wegen einer nächtlichen Tempo-Fahrt auf der Autobahn hat der Club die beiden Offensivspieler Marko Arnautovic und Eljero Elia suspendiert - und das vor einem wichtigen Auswärtsspiel.
Marko Arnautovic (l.) und Eljero Elia: Um 3 Uhr morgens auf der Autobahn unterwegs
Marko Arnautovic (l.) und Eljero Elia: Um 3 Uhr morgens auf der Autobahn unterwegs

Marko Arnautovic (l.) und Eljero Elia: Um 3 Uhr morgens auf der Autobahn unterwegs

Foto: Oliver Hardt/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Der SV Werder Bremen hat die beiden Offensivspieler Marko Arnautovic und Eljero Elia bis auf weiteres vom Trainings- und Spielbetrieb ausgeschlossen. Grund dafür ist eine nächtliche Tempo-Fahrt auf der Autobahn inklusive anschließender Streiterei mit Polizisten.

Gegen 3 Uhr morgens waren die beiden Profis am Freitag einer Polizeistreife auf der A1 aufgefallen. Als Arnautovic von den Polizisten wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit gestoppt wurde, hielt auch Elia. Der Niederländer soll sich danach einen Streit mit den Beamten geliefert haben. Alkohol war nach Angaben des SV Werder nicht im Spiel.

Thomas Eichin zeigte sich enttäuscht über das Verhalten der beiden Profis: "Wir brauchen Spieler, die sich zu 100 Prozent mit ihrem Beruf und der Aufgabe beim SV Werder beschäftigen. Wer zwei Tage vor einem wichtigen Spiel um drei Uhr nachts noch auf der Autobahn unterwegs ist, bei dem kann das nicht der Fall sein. Wir müssen ein deutliches Zeichen setzen", sagte Werders Geschäftsführer.

Die gegen den Abstieg kämpfenden Bremer müssen am Samstag bei Bayer Leverkusen antreten (15.30 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE). Trainer Thomas Schaaf erklärte, dass Arnautovic und Elia freigestellt würden, "bis die Situation mit den Beteiligten in Ruhe geklärt werden kann".

Was Skandale betrifft, ist vor allem Arnautovic vorbelastet: Mehrmals flog der 24-Jährige in der Vergangenheit aus dem Bremer Kader und auch aus dem Aufgebot der österreichischen Nationalmannschaft. Auch mit der Polizei ist er nicht zum ersten Mal aneinander geraten. In seiner Heimat Österreich entgegnete er einem Polizisten im vergangenen Jahr: "Ich verdiene so viel. Ich kann dein Leben kaufen."

buc/dpa