Aufatmen Randale blieb aus
Amsterdam - Rund um das Fußball-Länderspiel Niederlande gegen Deutschland hat es am Mittwochabend in Amsterdam keine Zwischenfälle gegeben. "Es war eine gelungene Generalprobe für die Europameisterschaft im Sommer", sagte ein Polizeisprecher am Abend. In der Amsterdamer Innenstadt hatten sich vor dem Anpfiff einige Anhänger von Ajax Amsterdam versammelt. Als sie aber keine deutschen Fans finden konnten, seien sie wieder gegangen, sagte der Sprecher.
Insgesamt wurden lediglich drei Personen festgenommen, darunter ein Niederländer, der ein Schwert bei sich trug. Die Amsterdamer Polizei hatte rund 400 Beamte und mobile Einsatzkommandos im Einsatz. Etwa 600 deutsche Fans waren zu dem Spiel nach Amsterdam gereist. An der deutsch-niederländischen Grenze hatte der Bundesgrenzschutz bis Mittwochabend neun polizeibekannte deutsche Hooligans gestoppt und zurückgeschickt.
Jeweils vier mit Fahrkarten nach Amsterdam ausgestattete Randalierer wurden bereits auf den Hauptbahnhöfen Köln und Mönchengladbach von Beamten gehindert, in den Zug zu steigen. Alle 17 Krawallmacher waren auf dem Weg zum Spiel in Amsterdam. Drei von ihnen wurden an einem südlichen Grenzübergang bei einer Kontrolle entdeckt. Sechs weitere hielt die Polizei an der Autobahn Oberhausen-Arnheim am Grenzübergang bei Bergh auf.
Mehr als 4000 Fahrzeuge wurden inspiziert. Der Bundesgrenzschutz überprüfte auch Reisende in Zügen. Insgesamt waren 1800 Beamte an der Grenze zu den Benelux-Staaten im Einsatz.