Badstuber bangt um WM-Teilnahme - DER SPIEGEL
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Verletzter Bayern-Profi Badstuber bangt um WM-Teilnahme

Während sich der FC Bayern auf das Champions-League-Finale freut, leidet Holger Badstuber: Nach einer erneuten Operation am Kreuzband droht dem Münchner Verteidiger eine Pause von zehn Monaten. Für die WM im kommenden Jahr wird es eng.
Bayern-Verteidiger Badstuber (r.): WM-Teilnahme in Gefahr
Bayern-Verteidiger Badstuber (r.): WM-Teilnahme in Gefahr

Bayern-Verteidiger Badstuber (r.): WM-Teilnahme in Gefahr

Foto: Lennart Preiss/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Das Champions-League-Finale im vergangenen Jahr verpasste er gesperrt, beim Endspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund fehlt er verletzt. Doch es kommt noch schlimmer für Abwehrspieler Holger Badstuber vom FC Bayern München: Ihm droht nach einer Kreuzband-Operation eine Pause von zehn Monaten. Das teilte der Verein mit. Damit fällt er für die Planungen von Bundestrainer Joachim Löw für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien erstmal aus.

Dem Innenverteidiger wurde bei dem Eingriff in den USA nach Angaben des FC Bayern das zu großen Teilen gerissene und dadurch funktionsuntüchtige Kreuzband entfernt. Bevor ein neues Kreuzband eingesetzt werden kann, müssen die Bohrlöcher der OP zuwachsen. Der FC Bayern versicherte, dass die Karriere des 24-Jährigen "nicht in Gefahr" sei. Doch die erste Saison unter dem neuen Trainer Pep Guardiola wird Badstuber fast komplett verpassen.

Beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund Anfang Dezember 2012 hatte der Nationalspieler seinen ersten Kreuzbandriss erlitten. Im März folgte ein weiterer Eingriff an dem Gelenk, das Narbengewebe war gereizt. Anfang April nahm der 30-malige Nationalspieler das Lauftraining auf. Er war dabei, sich zurück zu kämpfen. Doch vergangene Woche bestätigte der Verein, dass Badstubers Kreuzband erneut gerissen ist.

Aufmunternde Worte erhielt er von Sportchef Matthias Sammer: "Natürlich geben wir ihm alle Zeit der Welt, gesund zu werden", sagte der ehemalige Nationalspieler, der seine eigene Profi-Karriere wegen anhaltender Knie-Probleme früh beenden musste.

buc/dpa