Bastian Schweinsteiger zu Karriereplänen: "Amerika ist eine Option" - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schweinsteigers Karrierepläne "Amerika ist eine Option"

Seine Länderspielkarriere endet am Mittwoch, bei Manchester United steht er vor dem Aus. Doch Bastian Schweinsteiger hat mit dem Fußball noch nicht abgeschlossen. Sein Weg könnte in die USA führen.
Bastian Schweinsteiger
Bastian Schweinsteiger

Bastian Schweinsteiger

Foto: Federico Gambarini/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Bastian Schweinsteiger wird seine Karriere trotz des Rücktritts aus der Fußballnationalmannschaft und der Ausmusterung bei Manchester United fortsetzen. "Ich werde sicher nicht aufhören, Fußball zu spielen", sagte der Kapitän vor seinem 121. und letzten Länderspiel am Mittwoch in Mönchengladbach gegen Finnland (20.45 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ZDF).

"Mein absoluter Traum wäre es, für Manchester United zu spielen", sagte der 32-Jährige: "Ich hoffe, dass ich eine faire Chance bekomme. Ich glaube an meine Fähigkeiten." Es habe "einen respektvollen Austausch" mit Teammanager José Mourinho gegeben: "Ich kenne das Interesse von Manchester. Aber ich weiß auch, was ich will. Man muss jetzt abwarten, wie der September und Oktober läuft und was sich ergibt." Mourinho hatte kurz nach seinem Amtsantritt Schweinsteiger aus der Profimannschaft ins Reserveteam geschickt.

Für den Fall, dass in Manchester kein Weg zurück in die erste Mannschaft führt, hat Schweinsteiger einen Wechsel innerhalb Europas erneut ausgeschlossen. "Amerika ist aber eine Option", erklärte er.

Im Moment gehe es ihm "trotz der Situation gut. Das verlorene Champions-League-Finale in München war schwieriger zu überwinden. Ich bin reifer geworden. Ich weiß mit solchen Situationen umzugehen."

Sein Abschied aus dem DFB-Team in Mönchengladbach wird möglicherweise vor enttäuschender Kulisse stattfinden. "Ich weiß, dass das Stadion nicht voll sein wird, aber ich freue mich auf jeden Einzelnen, der kommt", so Schweinsteiger. Am Dienstag waren erst 20.100 der 43.000 Tickets für die Partie verkauft.

mon/dpa/sid