Bayer Leverkusen: Beschwerde bei der Fifa wegen Emerson - DER SPIEGEL
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Bayer Leverkusen Beschwerde bei der Fifa wegen Emerson

Der Bundesligist will sich auf Grund der unseriösen Verhandlungstaktiken des AS Rom offiziell beim Weltverband beschweren. Die Italiener sollen bei den Verhandlungen mit Bayers brasilianischem Star gegen geltendes Fifa-Recht verstoßen haben.
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Leverkusen - Der Transferstreit um den brasilianischen Mittelfeldspieler Emerson (Bayer Leverkusen) spitzt sich zu. Die Verantwortlichen des Bundesliga-Clubs wollen über den DFB jetzt beim Internationalen Fußball-Verband (Fifa) Beschwerde gegen den AS Rom wegen unseriöser Vorgehensweise einlegen. Auslöser war eine Meldung der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera", wonach der umworbene Profi beim AS Rom bereits einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben habe.

Nach Meinung der Leverkusener haben die Römer damit zum wiederholten Mal ohne Zustimmung von Bayer mit Emerson verhandelt und somit gegen das Fifa-Reglement verstoßen. "Wir werden das nicht akzeptieren und die FIFA bitten, gegen AS Rom vorzugehen", sagte Finanz-Manager Wolfgang Holzhäuser.

Holzhäuser beklagte die Methoden des römischen Clubs, von dessen Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers man zwar wisse, aber deren Vorgehensweise nicht mit Bayer abgestimmt sei. "Emerson hat einen Vertrag bis 2002 bei uns, und wir denken nicht im Traum daran, diesen Vertrag aufzulösen zu Gunsten eines Vereins, der sich nicht gerade gentlemanlike verhalten hat", so Holzhäuser. Vereinbart sei mit allen interessierten Vereinen wie auch dem AC Parma, Lazio Rom und AC Mailand, dass am Rande des Trainingslagers von Bayer Leverkusen in Rom (7. bis 14. Januar) Gespräche über einen möglichen Wechsel geführt werden.

Der Bundesligist will den Brasilianer auf keinen Fall vor dem kommenden Saisonende verkaufen. "Wenn wir es so wollen, spielt Emerson bis 2002 in Leverkusen. Er kann nur gehen, wenn wir seinen Vertrag auflösen", betonte Holzhäuser.