Bayern gegen Bayer: Versöhnen statt spalten - DER SPIEGEL
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Bayern gegen Bayer Versöhnen statt spalten

Münchens Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge hat in dem durch den "Fall Christoph Daum" getrübten Verhältnis zwischen dem FC Bayern und Leverkusen eine Rückkehr zur Normalität gefordert.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - "Man muss zu einer vernünftigen Basis zurückfinden, denn beide Klubs sind zu wichtig", erklärte der ehemalige Nationalspieler in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vor dem Schlagerspiel gegen die Rheinländer am Samstagabend im Münchner Olympiastadion.

Ein geregeltes Miteinander zwischen Bayern und Bayer hat für den früheren Stürmer auch strategische Bedeutung: "Leverkusen wird ohne uns leben können, und wir können auch ohne Leverkusen leben. Aber es ist nun mal so im Leben, dass die Großen immer in der Unterzahl sind - und da ist es wichtig, dass man Verbündete hat."

Besonders setzt Rummenigge auf eine Aussprache zwischen Münchens Manager Uli Hoeneß und dessen Leverkusener Kollegen Reiner Calmund, die nach gegenseitigen persönlichen Angriffen in der Kokain-Affäre um Daum auch bereits versöhnliche Töne angeschlagen haben: "Ich habe die Hoffnung, dass es bald ein Vier-Augen-Gespräch geben wird. Letztlich sind beide zu wichtig für den deutschen Fußball, als dass sie in diesem aktuellen Status verbleiben sollten."

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