Bayern-Krise: Beckenbauer sieht in Ballack das Problem - DER SPIEGEL
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Bayern-Krise Beckenbauer sieht in Ballack das Problem

Wie vor zwei Jahren könnte der FC Bayern München am Saisonende ohne Titel dastehen. Auch die direkte Qualifikation für die Champions League droht der Rekordmeister zu verspielen. Vereinspräsident Franz Beckenbauer kritisiert nach den Misserfolgen der vergangenen Woche vor allem Michael Ballack.
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München - "Er spielt ohne Begeisterung, immer im gleichen Tempo. Wie im Dauerlauf, ohne den Rhythmus zu wechseln", so Beckenbauer in seiner heutigen "Bild"-Kolumne über Mittelfeldakteur Ballack. Von ihm gehe kaum Initiative aus, kritisiert Beckenbauer.

Nach dem Ausscheiden aus der Champions League und dem 3:3 am Samstag in der Bundesliga gegen Hansa Rostock forderte der Vereinspräsident: "Ich denke, wir müssen unseren Missständen auf den Grund gehen: Wo liegt Ballacks Problem? Wird er innerhalb der Mannschaft nicht genug akzeptiert? Ist er körperlich nicht fit? Und: Wie kann Trainer Ottmar Hitzfeld die Profis wieder motivieren, wie es sein sollte?", fragte Beckenbauer.

Seiner Ansicht nach soll die sportliche Leitung in der nächsten Zeit in vielen Einzelgesprächen Ursachenforschung betreiben. Zudem müsse sich die Mannschaft zusammensetzen und sich intern "mal richtig die Meinung geigen". Ein solches Treffen könne Wunder wirken.

Beckenbauer sorgt sich nach dem Punktverlust vom Wochenende um die Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison: "Ich kann nur hoffen, den Spielern ist die wirtschaftliche Bedeutung klar, dass wir die Champions League erreichen müssen." Die zweitplatzierten Bayern haben in der Tabelle nur noch drei Punkte Vorsprung vor Verfolger VfB Stuttgart.

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