Bayern München: Effenberg muss gehen - DER SPIEGEL
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Bayern München Effenberg muss gehen

Zwei Wochen vor dem Bundesliga-Start werden beim FC Bayern München die Anzeichen für eine Trennung von Stefan Effenberg im kommenden Jahr immer konkreter.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Die bevorstehende Saison könnte aller Voraussicht nach die letzte von Stefan Effenberg beim deutschen Meister Bayern München sein. Trainer Ottmar Hitzfeld hat klargestellt, dass ein Verbleib des Mittelfeldregisseurs einzig und allein von geplanten Verstärkungen für die Spielzeit 2002/03 abhänge. "Wenn wir Deisler und Ballack bekommen könnten", so der 52-Jährige in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", "dann muss man sich schon sehr gut überlegen, ob Stefan Effenberg weiter verpflichtet wird."

Generationswechsel geplant


Die Verantwortlichen des Champions-League-Siegers scheinen im Zuge ihres angestrebten Generationswechsels mittlerweile auch sehr zuversichtlich zu sein, dass sie Sebastian Deisler (Hertha BSC) und Michael Ballack (Bayer Leverkusen) nach der kommenden Saison an die Säbener Straße locken können. Manager Uli Hoeneß erklärte, der FC Bayern habe "nie einen Hehl" aus seinem Interesse gemacht, und bei beiden Spielern "ist es aus vertragstechnischen Gründen möglich, sie im nächsten Jahr zu holen".

Effenberg bezeichnete derartige Planungen im Trainingslager des deutschen Meisters in Rotenburg/Wümme als "legitim". Er schloss eine gemeinsame Zukunft mit seinen potenziellen Nachfolgern beim FC Bayern aus: "Diese Mischung wäre problematischer als die, die wir jetzt haben", sagte der 32-Jährige. Hoeneß rechnet sogar damit, dass einige Spieler den FC Bayern noch im Laufe der Saison verlassen werden: "Der Kader wird sich sicherlich noch verkleinern im Laufe des Herbstes."

"Wichtig ist, was jetzt ist"


Wohin Effenberg nun seine Fühler ausstrecken wird, wollte der ehemalige Nationalspieler nicht verraten. "Es wird sich wahrscheinlich in naher Zukunft entscheiden, aber wichtig ist erst mal, was jetzt ist."

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