Bayern München: Elber kann gehen - DER SPIEGEL
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Bayern München Elber kann gehen

Erst galt Giovane Elber als unverkäuflich. Doch nun darf der wechselwillige Bayern-Stürmer den Champions-League-Sieger für eine hohe zweistellige Millionensumme verlassen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Der brasilianische Nationalspieler soll bei einem Wechsel mindestens 50 Millionen Mark kosten. Diese Zahl nannte Bayern-Präsident Franz Beckenbauer im "Kicker" und revidierte so die bisherige Position des Fußball-Rekordmeisters, wonach der 28-Jährige unter keinen Umständen verkauft werden soll.

Elber, der an der Isar noch einen Vertrag bis 2004 besitzt, hatte in der jüngsten Vergangenheit seine Wechselabsichten immer wieder öffentlich kundgetan.

Bayern-Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge misst Elbers Ankündigungen hingegen keine große Bedeutung zu. Was an Aussagen über die Internet-Homepage der treffsicheren Offensivkraft verbreitet werde, sei "kalter Kaffee". Elber habe, so Rummenigge, davon "nichts gewusst". Man überlege sich deshalb, juristische Schritte gegen die Verantwortlichen der Homepage einzuleiten.

Jancker und Sergio für 30 Millionen Mark zu haben

Auch den Verkauf eines weiteren Stürmers schloss Vereinschef Beckenbauer keineswegs aus, da nach dem Wechsel von Claudio Pizarro mittlerweile sechs Top-Angreifer im Kader stehen. "Aber an uns ist noch niemand herangetreten, und unter 30 Millionen Mark lassen wir keinen gehen."

Im Mittelpunkt der Wechsel-Spekulationen stehen dabei Nationalspieler Carsten Jancker und der in die Jahre gekommene Brasilianer Paulo Sergio. Lediglich Youngster Roque Santa Cruz aus Paraguay steht nach den Worten Beckenbauers nicht zur Disposition.