Bekenntnis: Lehmann ist gern arrogant - DER SPIEGEL
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Bekenntnis Lehmann ist gern arrogant

Bei den Fans kommt Jens Lehmann nicht sehr gut an. Viele stören sich an der Unnahbarkeit des deutschen Nationalkeepers, der auf der Insel sein Geld verdient. Er habe mit der Ablehnung kein Problem, sagt Lehmann. Im Gegenteil: Es motiviere ihn sogar.
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London - "Ich bin ein arroganter Fußballer. Ein schwieriger Spieler, den man nicht so mag. Das ist bei mir so drin", sagte Lehmann den "Ruhr-Nachrichten". Damit werde man zwar kein Publikumsliebling, so der ehemalige Dortmunder, der seit Saisonbeginn beim FC Arsenal im Tor steht: "Aber überall, wo ich gespielt habe, haben wir gute Abwehrarbeit geleistet. Da habe ich meinen Teil beigetragen. Es ist mein Weg, erfolgreich zu spielen."

Oft schlägt Lehmann aber auch über die Stränge. Kurz vor dem Jahreswechsel fiel der exaltierte Keeper wieder negativ auf. Der 34-Jährige wurde vom englischen Verband FA wegen unsportlichen Verhaltens angeklagt. Der Vizeweltmeister soll nach dem Liga-Spiel beim FC Southampton (1:0) am 29. Dezember dem gegnerischen Stürmer Kevin Phillips den Ball von hinten an den Körper geworfen haben. Dafür muss sich Lehmann nun vor dem Sportgericht verantworten. Ihm droht eine Sperre für zwei Partien.

Sportlich läuft es bei Lehmann aber ansonsten gut. Mit den "Gunners" aus Highbury ist er Tabellenzweiter der Premier League, nur einen Punkt hinter Meister Manchester United. In 21 Spielen kassierte er nur 14 Gegentore, sein Team ist immer noch ungeschlagen. Außerdem steht Arsenal im Achtelfinale der Champions League.