Revierderby: Als Alexander Frei Schalkes Meistertraum beendete
89. Revierderby Als Alexander Frei Schalkes Meistertraum beendete
Jürgen Klopp stand vor der ersten Niederlage als Trainer von Borussia Dortmund, ausgerechnet gegen den Erzrivalen aus Gelsenkirchen. Am vierten Spieltag der Saison 2008/2009 lag der BVB nach 55 Minuten 0:3 im Heimspiel gegen Schalke 04 in Rückstand. Klopp und seinem neuen Team drohte ein Debakel.
Aber der Coach verhalf seiner Mannschaft zu einem furiosen Comeback. Die Einwechslung von Alexander Frei nach der Pause machte sich bezahlt, der Schweizer schoss die Dortmunder in der Schlussphase per Doppelpack zum 3:3. Die Massen im Westfalenstadion tobten, Klopp bestand seine Derbytaufe und Frei lieferte wieder einmal den Nachweis, einer der schlimmsten Schalker Albträume zu sein.
Zwei Jahre zuvor hatte S04 gute Chancen, nach 49 Jahren wieder Deutscher Meister zu werden. Vor dem 33. Spieltag stand Gelsenkirchen auf Platz eins der Liga. Dann kam Dortmund - und Frei, der Schalkes 0:2-Niederlage mit dem Treffer zur BVB-Führung einleitete und damit auch die Schalker Hoffnungen auf den Titel beendete. Am Ende gewann Stuttgart die Meisterschaft.
Am Samstag (18.30 Uhr, High-Liveticker SPIEGEL ONLINE) findet das 89. Duell zwischen Schwarz-Gelb und Königsblau statt. Fast immer war die Begegnung am Ende des Spieltags das Gesprächsthema schlechthin: Ob Jens Lehmanns Kopfballtreffer gegen den BVB, der Biss eines Hundes in den Hintern von Friedel Rausch oder Schalkes höchster Erfolg gegen Dortmund - klicken Sie sich durch die Höhepunkte aus 53 Jahren Revierderby in der Bundesliga.
Revierderby: Als Alexander Frei Schalkes Meistertraum beendete