Bremer Blues: "Kloses Ausfall ist eine Katastrophe" - DER SPIEGEL
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Bremer Blues "Kloses Ausfall ist eine Katastrophe"

Nach der Pleite in Barcelona folgte der nächste Rückschlag: Werder-Stürmer Klose wird wegen einer Verletzung mehrere Wochen ausfallen. Fehlen wird der Nationalspieler somit auch Anfang Dezember gegen Athen. Dann entscheidet sich Bremens Zukunft in der Champions League.
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Barcelona - "Das ist natürlich gerade bei der Länge unserer Verletztenliste eine Katastrophe. Er war nach der Diagnose total niedergeschlagen", sagte Werder-Manager Klaus Allofs. Eine Untersuchung nach dem 1:3 (1:2) der Bremer in der Champions League beim FC Barcelona bestätigte, dass Klose in einem Zweikampf mit Barça-Verteidiger Rafael Marquez einen Jochbeinbruch erlitten hatte. Er musste eine halbe Stunde vor Spielende beim Stand von 1:2 ausgewechselt worden. Der Angreifer, in der Bundesliga mit 14 Toren erfolgreichster Schütze, wird etwa drei Wochen ausfallen - und seinem Club damit auch im entscheidenden Gruppenspiel am 7. Dezember gegen Panathinaikos Athen fehlen. Klose wurde bereits operiert.

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In der Schlüsselpartie braucht Werder unbedingt einen Sieg, um doch noch ins Achtelfinale der Champions League einziehen zu können. Aus eigener Kraft ist dies nicht mehr möglich - Bremen ist auf die Schützenhilfe des Gruppensiegers Barcelona angewiesen. "Das ist natürlich das Worst-Case-Szenario. Wir können die Dinge nicht mehr selbst beeinflussen und müssen anerkennen, dass an einem größeren Rad gedreht wird", sagte Allofs, der sich darüber ärgerte, "dass wir es so weit haben kommen lassen".

Nur ein Sieg des FC Barcelona beim italienischen Serie-A-Club Udinese Calcio und ein gleichzeitiger Erfolg gegen Athen würde den Einzug in die nächste Runde bedeuten. Den direkten Vergleich mit Udine, das gestern Abend in Athen ein verloren geglaubtes Spiel noch gedreht und mit 2:1 gewonnen hatte, hat Bremen für sich entschieden (1:1/4:3). Aber wird sich Barça in dem für den Club bedeutungslosen Spiel zurückhalten und seine Stars schonen?

Allofs hegt diese Befürchtung nicht. "Barcelona wird alles geben - das ist eine Selbstverständlichkeit. Es wäre normal, wenn sie in Udine gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass es keine Wettbewerbsverzerrung geben wird. Selbst wenn Barcelona den einen oder anderen Star auf der Bank lassen würde, hätten sie bei ihrem Kader noch genug Möglichkeiten." Aber: Zunächst müsse Werder eben sein eigenes Spiel gewinnen, so Allofs.

FC Barcelona - Werder Bremen 3:1 (2:1)
1:0 Gabri (14.)
1:1 Borowski (22., Foulelfmeter)
2:1 Ronaldinho (26.)
3:1 Larsson (71.)
Barcelona: Valdes - Oleguer, Puyol, Marquez (74. Belletti), van Bronckhorst - Motta - Gabri (77. Iniesta), Deco - Giuly (66. Ezquerro), Larsson, Ronaldinho. - Trainer: Rijkaard
Bremen: Reinke - Owomoyela, Fahrenhorst, Naldo, Schulz - Baumann - Frings, Borowski - Micoud - Klose (58. Hunt), Valdez. - Trainer: Schaaf
Schiedsrichter: Larsen (Dänemark)
Zuschauer: 70.000
Gelbe Karten: Marquez / Fahrenhorst

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