Bremer Innensenator Mäurer kritisiert DFB - DER SPIEGEL
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Bremer Innensenator über DFB "Arroganz und Überheblichkeit"

Das EM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Gibraltar sollte eigentlich in Bremen stattfinden. Wegen des neuen Bremer Polizeikosten-Gesetzes verlegte es der DFB nach Nürnberg. An der Weser ist man deshalb noch immer wütend.
Bremer Innensenator Mäurer: "Von Zustimmung überschüttet"
Bremer Innensenator Mäurer: "Von Zustimmung überschüttet"

Bremer Innensenator Mäurer: "Von Zustimmung überschüttet"

Foto: Carmen Jaspersen/ picture alliance / dpa
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Hamburg - Bremens Innensenator Ulrich Mäurer hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für den Entzug des EM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Gibraltar am Abend (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL) scharf kritisiert. Der SPD-Politiker bezeichnete das Vorgehen des DFB als Handlung "der Arroganz und Überheblichkeit". "Natürlich will man uns und vor allem Werder Bremen auch ganz konkret schädigen. Das haben wir als sehr unfreundlichen Akt wahrgenommen", sagte Mäurer der "Frankfurter Rundschau".

Die Bremer Bürgerschaft hatte im Oktober nach wochenlangen Diskussionen ein Gesetz zur Übernahme von Kosten bei Polizeieinsätzen rund um Fußballspiele durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) verabschiedet. Schon als die Pläne im Juli unter heftigem Protest vorgestellt worden waren, hatte der DFB das Spiel von Bremen nach Nürnberg verlegt.

"Ich glaube, dass man in Frankfurt inzwischen auch nicht mehr ganz davon überzeugt ist, dass man damit das Richtige getan hat", sagte Mäurer - und behauptete, dass er nach der Verabschiedung des Gesetzes mit "zustimmenden Beiträgen aus der gesamten Republik geradezu überschüttet worden" sei.

Werder Bremen und der Weserstadion GmbH entstand durch die Verlegung des Länderspiels nach eigener Aussage ein finanzieller Schaden von rund 600.000 Euro.

psk/sid