Bremer Rüpel Krstajic und Bogdanovic gesperrt
Frankfurt am Main/Bremen - Werder Bremen verhängte gegen die Spieler zudem Geldstrafen, die im fünfstelligen Bereich liegen sollen. "Sie haben mit ihrem Verhalten der Mannschaft sehr geschadet. Dafür müssen sie die Konsequenzen tragen", kommentierte Werder-Trainer Thomas Schaaf die Entscheidung, "wir konnten das unsportliche Verhalten in keiner Art und Weise dulden."
Mit der Einstweiligen Verfügung folgte das DFB-Sportgericht einem Antrag des Kontrollausschusses wegen krass sportwidrigen Verhaltens der Akteure bei der 2:5-Niederlage des SV Werder am vergangenen Mittwoch im Bundesligaspiel bei Hansa Rostock.
Spucken und Treten
Bogdanovic soll nach einem Gerangel im Rostocker Strafraum den Hansa-Torhüter Martin Pieckenhagen bespuckt haben. Krstajic wird vorgeworfen, den Nigerianer Victor Agali mit einem Faustschlag in den Unterleib getroffen zu haben.
Werders Sportdirektor Klaus Allofs und Trainer Schaaf hatten die beiden Profis bereits vor der DFB-Entscheidung aus dem Kader für die Bundesligapartie am Sonntag beim FC Energie Cottbus genommen. Wahrscheinlich werden Bogdanovic und Krstajic auch am Mittwoch im Nachholspiel in Unterhaching fehlen.
Zu einer Verhandlung vor dem Sportgericht kommt es möglicherweise in der nächsten Woche. Das teilte der DFB mit. Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Landshut und seine Assistenten hatten die Tätlichkeiten der Bremer Rüpel im Rostocker Stadion übersehen.