Bundesliga: Eintrachts unheimliche Heimserie - DER SPIEGEL
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Bundesliga Eintrachts unheimliche Heimserie

Auch gegen den zuletzt aufstrebenden 1. FC Kaiserslautern haben die Hessen ihre Heimstärke beweisen können. Beim 3:1-Erfolg präsentierten sich die Pfälzer allerdings als harmloser Gegner.
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Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat die Erfolgserie von Weltmeister Andreas Brehme in der Bundesliga beendet. Die Hessen gewann am zwöften Spieltag verdient 3:1 (1:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern, der drei Tage nach der 2:3-Blamage gegen Iraklis Saloniki im Uefa-Cup einen weiteren Rückschlag hinnehmen mussten. Der FCK verpasste durch die Niederlage leichtfertig den Sprung auf Platz zwei. Die erste Niederlage von Teamchef Brehme in der höchsten deutschen Spielklasse nach zuvor vier Siegen besiegelten Thomas Reichenberger (44.), der Ex-Lauterer Thomas Sobotzik (52.) und Jan-Aage Fjörtoft (77.). Tomasz Klos (83.) konnte nur noch auf 1:3 verkürzen.

Trotz der guten Vorstellung seiner Elf fand Frankfurts Coach Felix Magath ein Haar in der Suppe und sagte: "Mit dem tollen Publikum im Rücken treten wir zu Hause sehr selbstbewusst auf. Allerdings hält keine Serie ewig, so dass wir uns auswärts steigern müssen."

In einer mittelmäßigen Partie bewies die Eintracht vor 36.000 Zuschauern hingegen erneut ihre Heimstärke. Die Elf von Trainer Felix Magath bleibt in diesem Jahr zuhause weiter ungeschlagen und baute ihre Erfolgsserie auf zwölf Siege und drei Unentschieden aus. Mit 17 Punkten hat Frankfurt nun Anschluss ans obere Tabellendrittel. Kaiserslautern bleibt mit 20 Zählern Fünfter.

Trainer-Neuling Brehme musste neben weiteren Ausfällen kurzfristig auch auf Mario Basler verzichten. Der 31-Jährige muss wegen Kieferproblemen sogar operiert werden. Wie schon beim 3: 2-Sieg gegen Schalke 04 stand Amateur Rainer Hauck in der Anfangself der Pfälzer. Das Fehlen eines Spielmachers machte Brehme dann auch als Grund für die Niederlage aus: "Wir haben versäumt, die Zweikämpfe zu gewinnen. Unsere Torchance haben wir leichtfertig vergeben. Außerdem hatten wir keinen Horst Heldt in unserer Mannschaft."

Während die Eintracht von Beginn an eindeutig mehr Zug zum gegnerischen Tor zeigte, blieben die meisten Aktionen der Pfälzer zu halbherzig und durchsichtig. Allein Frankfurts Stürmer Jan-Aage Fjörtoft, der den Vorzug vor Cheng Yang erhielt, scheiterte in der Anfangsphase zweimal an FCK-Torwart Georg Koch (3., 5.). Koch parierte später auch noch einen Freistoß von Sobotzik (27.), machte bei dessen 2:0 jedoch eine unglückliche Figur.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Eintracht am Drücker. Die Pfälzer kamen über gute Ansätze nicht hinaus. Die beste Gelegenheit vergab Miroslav Klose (62.), der allein auf das Frankfurter Tor zulief, aber in Dirk Heinen seinen Meister fand.

Von Mark Mittasch

Eintracht Frankfurt - 1. FC Kaiserslautern 3:1 (1:0)
Frankfurt: Heinen - Kutschera, Hubtschew, Kracht - Sobotzik (65. Guie-Mien), Schur, Heldt, Branco, Gebhardt (46. Lösch) - Fjörtoft, Reichenberger (90. Rasiejewski)
Kaiserslautern: Georg Koch - Komljenovic - Harry Koch, Klos - Grammozis (77. Marschall), Hauck (59. Reich), Pettersson, Djorkaeff, Strasser - Klose, Hristov
Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Tore: 1:0 Reichenberger (44.), 2:0 Sobotzik (52.), 3:0 Fjörtoft (77.), 3:1 Klos (83.)
Zuschauer: 36.000
Gelbe Karten: Fjörtoft (2) - Djorkaeff (4), Grammozis (2), Pettersson, Hauck

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