Bundesliga: Ex-Herthaner Kobiaschwilli will Verbands-Präsident werden - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Ex-Bundesligaprofi Kobiaschwilli strebt Verbandspräsidentschaft an

Neues Karriereziel: Der langjährige Bundesligaprofi Lewan Kobiaschwilli will Präsident des georgischen Fußballverbandes werden. Den derzeitigen Amtsinhaber kritisiert der 37-Jährige scharf.
Ex-Hertha-Profi Kobiaschwilli: "Ich bin bereit"
Ex-Hertha-Profi Kobiaschwilli: "Ich bin bereit"

Ex-Hertha-Profi Kobiaschwilli: "Ich bin bereit"

Foto: Soeren Stache/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Vor einem halben Jahr beendete Lewan Kobiaschwilli seine Karriere als Fußballprofi. Nun hat der 37-Jährige ein neues Ziel im Blick: Der langjährige Bundesligaspieler will Präsident des georgischen Fußball-Verbandes werden. In einer TV-Show in seinem Heimatland sagte Kobiaschwilli, dass er bei den Wahlen im kommenden Jahr antreten werde: "Ich komme auf jeden Fall nach Georgien und nehme an der Präsidentenwahl teil", sagte Kobiaschwilli.

Am vergangenen Wochenende war Nationaltrainer Temur Ketsbaia nach einer 0:4-Niederlage gegen Polen zurückgetreten, seitdem äußert sich der ehemalige Freiburger, Schalker und Herthaner Kobiaschwilli kritisch über den Fußball in Georgien. "Wer trägt die Verantwortung dafür, dass unser Fußball in solch einem schlechten Zustand ist? Natürlich nicht nur der Trainer. Letztendlich muss auch der Verband Verantwortung übernehmen", wurde Kobiaschwilli in der Berliner Zeitung zitiert.

Der Verband habe kein Konzept und kein System. "Ich denke, es ist die Zeit für große Veränderungen gekommen", sagte der frühere Mittelfeldspieler, der insgesamt 351 Spiele in der 1. und 86 Partien in der 2. Bundesliga absolvierte. In seiner Heimat Georgien hält Kobiaschwilli den Rekord mit 100 Länderspielen. Georgien ist am 29. März 2015 nächster Gegner der deutschen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation.

tpr/dpa/sid