Bundesliga: Fans wollten in Eurosport-Kabine eindringen - DER SPIEGEL
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Fußball-Bundesliga Aus Protest gegen Montagsspiele - Fans wollten in Eurosport-Studio eindringen

Rund um das Duell zwischen Nürnberg und Dortmund ist es zu einem Zwischenfall gekommen: Zwei Fans sind beim Versuch gestoppt worden, ins Studio vom TV-Sender Eurosport zu gelangen.
TV-Experte Matthias Sammer (l.) im Eurosport-Studio
TV-Experte Matthias Sammer (l.) im Eurosport-Studio

TV-Experte Matthias Sammer (l.) im Eurosport-Studio

Foto: imago/Krieger
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Zwei Fußballfans haben am Montagabend beim Bundesligaspiel von Borussia Dortmund in Nürnberg (0:0) versucht, in das Eurosport-Studio zu einzudringen. Der übertragende TV-Sender bestätigte den Zwischenfall, verurteilte das Verhalten als "inakzeptabel" und erstattete Anzeige. Zuerst hatte die "Bild" darüber berichtet.

Ein Eurosport-Sprecher kündigte an: "Wir werden den Vorfall der DFL melden und mit dem Rechtegeber besprechen, wie solche Situationen zukünftig vermieden werden."

Zunächst wollten die Fans nach Senderangaben am gläsernen Studio Protestbanner gegen die Montagsspiele aufhängen und den Sendeablauf stören. Als sie ins Studio eindringen wollten, wurden sie von Mitarbeitern und einer Person vom Ordnungsdienst davon abgehalten, "es kam jedoch zu einer Rangelei". Ein Fan sei der Polizei übergeben worden.

Auch während des Spiels hatte es Proteste gegeben. Obwohl die Montagsspiele nach Ende des gültigen TV-Vertrags 2021 abgeschafft werden, hielten Anhänger im Nürnberger Fanblock schwarze Schilder mit weißem Mittelfinger in die Höhe und warfen bei BVB-Ecken schwarz bemalte Tennisbälle auf den Rasen.

Montagsspiele werden seit ihrer systematischen Einführung regelmäßig von Protesten begleitet. Im vergangenen Jahr etwa blieben 25.000 BVB-Fans dem Heimspiel gegen Augsburg fern. Hauptkritikpunkt vieler Anhänger ist, dass für Auswärtsfahrer durch die späte Ansetzung (Anpfiff: 20.30 Uhr) Urlaubstage kaum zu vermeiden sind.

mon/dpa