Bundesliga: Kölns Ujah wird für T-Shirt-Botschaft nicht bestraft - DER SPIEGEL
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Botschaft auf T-Shirt DFB verschont Köln-Stürmer Ujah

Anthony Ujah vom 1. FC Köln präsentierte beim Torjubel eine Botschaft in Gedenken an den in den USA zu Tode gekommenen Eric Garner. Eigentlich zieht das eine Strafe des DFB nach sich. Doch der Verband verzichtete darauf.
Ujah beim Torjubel: Verstoß gegen DFB-Regel vier
Ujah beim Torjubel: Verstoß gegen DFB-Regel vier

Ujah beim Torjubel: Verstoß gegen DFB-Regel vier

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Hamburg - Der nigerianische Nationalspieler Anthony Ujah vom Bundesligisten 1. FC Köln wird wegen einer T-Shirt-Botschaft vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht bestraft, muss allerdings im Wiederholungsfall mit einer Sanktion rechnen. Der Angreifer hatte nach seinem Tor zum 1:0 gegen den FC Augsburg (1:2) am Samstag sein Trikot hochgezogen und eine Botschaft auf seinem Unterhemd gezeigt.

Laut Regel vier, die sich mit der Ausrüstung der Spieler befasst, dürfen Akteure nach der Entscheidung des Weltverbandes Fifa keine Unterwäsche mit politischen, religiösen oder persönlichen Slogans, Botschaften, Bildern oder Werbeaufschriften mit Ausnahme des Herstellerlogos zur Schau stellen.

Ujah hatte seinen Treffer Eric Garner gewidmet, dem Amerikaner, der von einem Polizisten zu Tode gewürgt wurde. Auf seinem Unterhemd stand die Botschaft: "Eric Garner #cantbreathe #justice".

Der DFB-Kontrollausschuss will in den kommenden Tagen nochmals auf das Verbot des Zeigens jeglicher persönlicher Botschaften hinweisen, indem die Spieler über ihre Vereine entsprechend angeschrieben werden. In der Vorwoche hatte Frankfurts Haris Seferovic mit einer T-Shirt-Botschaft an die in Offenbach zusammengeschlagene Tugce Albayrak erinnert, die ihren Verletzungen erlegen war.

Foto: Andreas Gebert/ picture alliance / dpa
luk/sid