Bundesliga-Rückblick II: Schleudersitz im Seitenaus - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Bundesliga-Rückblick II Schleudersitz im Seitenaus

Acht Bundesliga-Chefcoaches wurden vergangene Saison entlassen oder legten ihr Amt freiwillig nieder. In einer Fotostrecke erinnert SPIEGEL ONLINE an gescheiterte Weltmeister, grüne Jungs und einen Trainer, der es fast geschafft hätte, in einer Spielzeit gleich mit zwei Clubs abzusteigen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Der "Trainer des Jahres 2002" musste am 16. Februar 2003 seine Sachen in Leverkusen packen. Die 1:2-Niederlage gegen Hansa Rostock war Klaus Toppmöllers letzte Partie als Bayer-Coach. Amateurtrainer Thomas Hörster wurde zum Chef befördert und nach ausbleibenden Erfolgen wieder ins zweite Glied zuückversetzt. Klaus Augenthaler übernahm am 13. Mai den strauchelnden Club und sicherte Leverkusen schließlich doch noch den Klassenerhalt

Der "Trainer des Jahres 2002" musste am 16. Februar 2003 seine Sachen in Leverkusen packen. Die 1:2-Niederlage gegen Hansa Rostock war Klaus Toppmöllers letzte Partie als Bayer-Coach. Amateurtrainer Thomas Hörster wurde zum Chef befördert und nach ausbleibenden Erfolgen wieder ins zweite Glied zuückversetzt. Klaus Augenthaler übernahm am 13. Mai den strauchelnden Club und sicherte Leverkusen schließlich doch noch den Klassenerhalt

Foto: DDP
Andreas Brehme musste in der vergangenen Bundesliga-Saison als erster Chefcoach gehen. Der 42 Jahre alte Teammanager des 1. FC Kaiserslautern hatte am 26. August 2002 ausgespielt. Brehmes letzte Partie war die 0:3-Pleite des FCK auf dem Gladbacher Bökelberg. Nachfolger des Weltmeisters in der Pfalz wurde Erik Gerets. Der Belgier rettete nach vielen Anfangsschwierigkeiten den Club vor dem Abstieg

Andreas Brehme musste in der vergangenen Bundesliga-Saison als erster Chefcoach gehen. Der 42 Jahre alte Teammanager des 1. FC Kaiserslautern hatte am 26. August 2002 ausgespielt. Brehmes letzte Partie war die 0:3-Pleite des FCK auf dem Gladbacher Bökelberg. Nachfolger des Weltmeisters in der Pfalz wurde Erik Gerets. Der Belgier rettete nach vielen Anfangsschwierigkeiten den Club vor dem Abstieg

Foto: DDP
Von den ständigen Anfeindungen der Boulevardpresse hatte Hans Meyer schließlich genug. Der mit 60 Jahren älteste Bundesligatrainer legte am 2. März 2003 nach dem 2:2 gegen Schalke sein Amt als Gladbacher Cheftrainer nieder. Der ehemalige Borussen-Stürmer Ewald Lienen stand schon als Nachfolger bereit und führte das VfL-Team zum Klassenerhalt

Von den ständigen Anfeindungen der Boulevardpresse hatte Hans Meyer schließlich genug. Der mit 60 Jahren älteste Bundesligatrainer legte am 2. März 2003 nach dem 2:2 gegen Schalke sein Amt als Gladbacher Cheftrainer nieder. Der ehemalige Borussen-Stürmer Ewald Lienen stand schon als Nachfolger bereit und führte das VfL-Team zum Klassenerhalt

Foto: DPA
Am 4. März 2003, der VfL Wolfsburg hatte gerade ein 1:1 beim 1. FC Nürnberg erreicht, wollte Wolfgang Wolf nicht mehr. Der Trainer der Niedersachsen bot seinen Rücktritt an. Die Vereinsführung akzeptierte und präsentierte den ehemaligen Hertha-Coach Jürgen Röber als Nachfolger. Wolf suchte in Nürnberg sein Glück, wurde leider nicht fündig und landete mit dem "Club" in der Zweiten Liga

Am 4. März 2003, der VfL Wolfsburg hatte gerade ein 1:1 beim 1. FC Nürnberg erreicht, wollte Wolfgang Wolf nicht mehr. Der Trainer der Niedersachsen bot seinen Rücktritt an. Die Vereinsführung akzeptierte und präsentierte den ehemaligen Hertha-Coach Jürgen Röber als Nachfolger. Wolf suchte in Nürnberg sein Glück, wurde leider nicht fündig und landete mit dem "Club" in der Zweiten Liga

Foto: REUTERS
Dem 0:6-Debakel seiner Münchner Mannschaft bei Hertha BSC am 8. März 2003 folgte vier Tage später Peter Pacults persönliche Niederlage. Der Österreicher wurde von 1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser ausgemustert. Falko Götz übernahm anstelle des 43-Jährigen das Kommando bei den "Löwen", die danach nicht erfolgreicher spielten

Dem 0:6-Debakel seiner Münchner Mannschaft bei Hertha BSC am 8. März 2003 folgte vier Tage später Peter Pacults persönliche Niederlage. Der Österreicher wurde von 1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser ausgemustert. Falko Götz übernahm anstelle des 43-Jährigen das Kommando bei den "Löwen", die danach nicht erfolgreicher spielten

Foto: DDP
Für Trainernovize Frank Neubarth war am 26. März 2003 Schicht auf Schalke. Der 40-Jährige wurde nach dem 1:1 gegen München 1860 entlassen. Kleiner Trost für den ehemaligen Bremer Profi: Unter seinem Nachfolger Marc Wilmots lief es für die Gelsenkirchener nicht besser

Für Trainernovize Frank Neubarth war am 26. März 2003 Schicht auf Schalke. Der 40-Jährige wurde nach dem 1:1 gegen München 1860 entlassen. Kleiner Trost für den ehemaligen Bremer Profi: Unter seinem Nachfolger Marc Wilmots lief es für die Gelsenkirchener nicht besser

Foto: DDP
Die 0:4-Niederlage beim Hamburger SV am 26. April 2003 war Klaus Augenthalers letztes Spiel als Trainer des 1. FC Nürnberg. Vier Tage später setzte "Club"-Präsident Michael Adolf Roth den Weltmeister vor die Tür. Lange war der 45-Jährige nicht arbeitslos, Augenthaler löste am 13. Mai Thomas Hörster in Leverkusen als Chefcoach ab. Und beim FCN konnte auch der neue Trainer Wolfgang Wolf nichts mehr ausrichten, die Franken stiegen ab

Die 0:4-Niederlage beim Hamburger SV am 26. April 2003 war Klaus Augenthalers letztes Spiel als Trainer des 1. FC Nürnberg. Vier Tage später setzte "Club"-Präsident Michael Adolf Roth den Weltmeister vor die Tür. Lange war der 45-Jährige nicht arbeitslos, Augenthaler löste am 13. Mai Thomas Hörster in Leverkusen als Chefcoach ab. Und beim FCN konnte auch der neue Trainer Wolfgang Wolf nichts mehr ausrichten, die Franken stiegen ab

Foto: DDP
Er sollte Leverkusen vor dem Abstieg retten. Doch als das Team immer weiter absackte und beim Hamburger SV mit 1:4 unterging, zog die Vereinsführung die Reißleine. Thomas Hörster, der Klaus Toppmöller im Februar als Bayer-Trainer abgelöst hatte, musste am 13. Mai 2003 weichen. Klaus Augenthaler wurde sein Nachfolger - und hielt mit dem Vizemeister des Vorjahres die Bundesliga

Er sollte Leverkusen vor dem Abstieg retten. Doch als das Team immer weiter absackte und beim Hamburger SV mit 1:4 unterging, zog die Vereinsführung die Reißleine. Thomas Hörster, der Klaus Toppmöller im Februar als Bayer-Trainer abgelöst hatte, musste am 13. Mai 2003 weichen. Klaus Augenthaler wurde sein Nachfolger - und hielt mit dem Vizemeister des Vorjahres die Bundesliga

Foto: DDP


Klicken Sie auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen