BVB-Boss Watzke "Ich vermisse Uli Hoeneß"
Dortmunds Manager Hans-Joachim Watzke:
Foto: Federico Gambarini/ dpaHamburg - Bayern München und Borussia Dortmund hegen eine gepflegte Antipathie füreinander. Insofern lassen die jüngsten Statements des BVB-Bosses Hans-Joachim Watzke aufhorchen. Vor dem Duell in der Fußballbundesliga zwischen dem BVB und dem FC Bayern München trauert der Geschäftsführer der Dortmunder den Zeiten hinterher, als er sich noch mit dem jetzt inhaftierten ehemaligen Präsidenten Uli Hoeneß auseinandersetzen konnte: "Ich hatte immer ein sehr spannendes Verhältnis zu Uli Hoeneß, den ich da auch echt vermisse, weil das jemand war, der immer mit offenem Visier und von vorne kam. Da konnte man sich auch mal streiten, aber man wusste immer, woran man ist - das hat mir persönlich immer sehr gut gefallen", sagte Watzke in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky.
Für den Vorstandschef der Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, hat BVB-Geschäftsführer dagegen weiterhin nur Verachtung übrig. "Wir haben kein Verhältnis, und das müssen wir auch nicht haben. Er verantwortet Bayern München, ich Borussia Dortmund. Deshalb gibt es nichts, was wir miteinander machen müssten", so Watzke.
Auf Rummenigges jüngste Äußerung, wonach ein junger deutscher Nationalspieler wie Marco Reus für den FC Bayern grundsätzlich interessant sei, reagierte Watzke kühl: "Er hätte ja einfach nichts sagen können, aber das ist eben sein persönlicher Stil, und das kann er auch so weitermachen. Ich kann das alles einschätzen."