Bye-bye, Brasilien: Amoroso gibt sich geschlagen - DER SPIEGEL
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Bye-bye, Brasilien Amoroso gibt sich geschlagen

Der Streit zwischen Borussia Dortmund und seinem derzeit verletzten Profi Marcio Amoroso ist entschieden. Laut einem Zeitungsbericht wird der bockige Brasilianer nach Deutschland zurückkehren, um sich dort untersuchen zu lassen. Der BVB hatte sogar die Fifa eingeschaltet.
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Dortmund - "Marcio muss noch ein paar Dinge klären, sich nach der ganzen Aufregung psychisch sammeln und Kraft tanken. Aber nächstes Wochenende ist er zurück in Dortmund", zitierte die "Bild am Sonntag" Amorosos Leibarzt Nivaldo Baldo, der seinen Schützling begleiten will. Der Spieler habe seine Magenschleimhautentzündung fast überwunden und sei zu einer Aussprache bereit, sagte Baldo.

Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Schwere seiner Knieverletzung war Amoroso in seine brasilianische Heimat gereist. Der BVB-Stürmer hatte die Diagnose des Mannschaftsarztes Markus Braun (Innenbandanriss) angezweifelt und stattdessen Baldo vertraut, der eine Kreuzband-Schädigung festgestellt haben wollte.

Doch statt dieses Untersuchungsergebnis in Dortmund erneut überprüfen zu lassen, verweigerte Amoroso die Rückkehr und wollte noch einen Kniespezialisten in den USA konsultieren. Darüber war es zwischen dem ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig und der Clubführung zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Amoroso war trotz eines Ultimatums nicht zu seinem Verein zurückgekehrt, der BVB informierte daraufhin die Fifa.

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